Labrador Olivia  
Banner Hundeschule

                            Hundeausbildung und Verhaltenstherapie seit 1972. Westerwald

 
                      Home                          Kontakt                         Hundeschule                         Urlaub m. Hund                        Antijagd                        Jagdhunde                        Labrador               

 
Sie sind hier: Antijagdtraining

     N a v i g a t i o n

 
 
 
 
        INFO Hundeschule
              Über mich
                Rudelkonzept
    Termine/Gruppe 2015
    Erziehung Familienhund
       Einzelunterricht
       Anti-Jagd-Training
      Urlaub mit Hund
       Apportieren
       Jagdhunde-Ausbildung
        Welpengruppe
      Verhaltenstherapie
       Ausbildungsmethoden
           Hotelliste
           Übungsgelände
           Wegbeschreibung
           Kurse/Kosten
            AGB
 
 
   

 

   

Telefon: 02664/5201          Mobil:    0151 / 21419963 (Bitte keine SMS)

---  ehufnagl@freenet.de
 
 
 
      Der Labrador
      Meine Zucht
      Meine Hündinnen
      Aktueller Wurf
      Fotos Nachkommen
-                         

 

 

 

 

 
      Hundekauf
     Rechtskunde
     Krankheiten/Pflege
       1. Hilfe beim Hund
       Tierschutz
      Tiermalerei   
      Dies & Das...
        Links  
       Kontakt
 
   

Twitterbird

 
Banner Facebook

 


   2 Labradoodle

Labradoodle hell

Labradoodle dunkel


 

   
 

 Antijagd-Training  


      Elke Hufnagl-Karrenberg bildet seit 1972 Hunde aus und ist seit 1983 Jagdscheininhaberin  

  • Der Hund läuft bei Ablenkung gegen den Willen des Besitzers fort. ist nicht zu stoppen und kommt nicht auf Ruf?

  • Er will spielen (oder streiten), läuft zu anderen Hunden oder Menschen?

  • Er rennt hinter allem her was sich bewegt, oder was er interessant findet?

  • Er verfolgt Spuren, hetzt Wild, Autos, Jogger, Räder usw.? DANN: Anti-Jagd-Training!                                                                                                                                                                                                                          Anti-Jagd bedeutet u.a. auch, dass sich der Hund auch auf Entfernung lenken lässt.

Ihr Hund ist nur noch an der Schleppleine? Je gehorsamer der 4-beininge Hausgenosse ist, desto mehr Freiheiten können Sie ihm gewähren! Wenn sich Ihr Hund von Ihnen entfernt, obwohl Sie es nicht wollen, fehlt ihm der nötige Gehorsam!

Erlernen Sie den richtigen Umgang mit Ihrem Hund und seinem "Jagdproblem". Gemeinsam verbessern wir den Gehorsam auf Entfernung und lenken seine jagdlichen Triebe (Stöbertrieb, Spürtrieb, Hetztrieb und Beutetrieb (Beutefangverhalten) in eine sinnvolle Beschäftigung um.


Nicht jeder Hund der fort läuft, will Wild reißen! Manche haben Langeweile oder wollen einfach nur Spielen. Sie begeben dabei sich, Menschen oder Tiere in Gefahr. Wir müssen das Fortlaufen, sowie das Verfolgen von Spuren, Jagen oder Hetzen von Wild unterbinden. Der Hund muss gestoppt werden, bevor er eine Spur verfolgt oder Wild hetzt! Das gleiche gilt auch dann, wenn der Hund Vögel, Jogger, Räder usw. jagen, hetzen oder fangen will.

Der Landtag Rheinland-Pfalz hat das folgende Gesetz beschlossen;   Bitte mal lesen: Link>>>  gefährliche Hunde  Unter § 1, Abs. 2 steht: Hunde, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie Wild oder Vieh hetzen oder reißen.


Unterricht unter Ablenkung

<< Anti-Jagd-Training bedeutet auch, den Hund - wenn möglich - an das Objekt der Begierde heran zu führen. Dabei muss aufgezeigt werden, "gucken" ja, "dran gehen" - nein!

Es gibt keinen Schalter an Ihrem Hund der das Hetzen abstellt! Die "Zauberworte" sind: Konsequenz, Ausdauer und Geduld. Liebe zum Hund haben wir ja sowieso.

Die Ausbildung Ihres Hundes ist mit Arbeit für Sie verbunden!  In meinen Kursen erlernen Sie, ihren Hund richtig zu "lesen", seine Körpersprache zu deuten und sich ihm verständlich zu erklären. Oft liegen zwischen Hund und Führer/In Missverständnisse vor. Zwischen Ihnen und ihrem Hund muss zudem ein Vertrauensverhältnis geschaffen werden. Erst dann werden Sie ihn "lenken" und stoppen können. Erlernen Sie den richtigen Umgang mit Ihrem 4-beinigen Hausgenossen. Bei der Ausbildung werden keine Schläge, Stachelhalsbänder oder Stromgeräte eingesetzt!

Grundgehorsam in Hellenhahn-Schellenberg. "Sitz" unter Ablenkung. Hunderasse: Harzer Fuchs  
! Ein Hund, der im Nahbereich, sprich: neben Herrchen/Frauchen nicht richtig gehorcht (Leine gehen, Sitz, Platz, Komm) wird auf  Entfernung erst recht nicht reagieren. Er wird weder hinter Wild (oder Nachbars Katze, Fahrrädern usw.)  zu stoppen sein, noch vor einer stark befahrenen Straße halt machen.  

Durch eine vernünftige Erziehung, ohne Strom, Schläge, Stachelhalsband usw., aber mit positiver Verstärkung (Lob usw.)  kommen Sie ans Ziel und verletzen die Gefühle Ihres Hundes nicht.

Übung am Wiesensee

 liegen bleiben

                              Die Anfänge:   Platz aus der Bewegung  (Wiesensee)                              Liegen bleiben unter Ablenkung

  !  In meinen Kursen erfahren Sie, was die jagdlichen Triebe sind, erlernen das Verhalten, insbesondere das Jagdverhalten Ihres Hundes erkennen und Ihren Hund zu kontrollieren. Gemeinsam verbessern wir den Grundgehorsam im Nahbereich und insbesondere auf Entfernung. Das Training findet unter anderem mit so genannten "bewegten Objekten" statt. Zudem arbeiten wir auf wildreichem Gelände (in freier Wildbahn). Sie erlernen zu erkennen was "stöbern" ist und wann ihr Hund eine Spur aufnimmt...... Nun ist der Zeitpunkt gekommen ihn zu stoppen! Wie das geht, erfahren Sie im Unterricht. Die Jagdtriebe, wie beispielsweise der Hetztrieb (oder das Beutefangverhalten) können nicht per Knopfdruck "abgestellt" werden - sie sind erblich bedingt und bei jedem Hund - mehr oder weniger - stark vorhanden. Zudem kommen Erfahrungswerte des Hundes hinzu.                                     

Wir können das Jagdverhalten des Hundes über Gehorsam kontrollieren und in für uns sinnvolle Bahnen lenken. Sie erfahren, wie Sie triebstarke Hunde lenken und beschäftigen können.

Hier gibt es etwas sehr interessantes zu lesen: http://www.planethund.com

Forscher Günter Bloch über "Gehorsam und Abbruchsignale" > Lesenswert: Abbruchsignale


Gif Hund zerrt an der Leine

Wenn die Leinenführigkeit schon SO aussieht, gehorcht Ihr Hund auf Entfernung erst recht nicht!

   

 Gif Pin   Wir üben in der "freien Natur", nicht auf einem Übungsgelände.  2 Tage:  "Anti-Jagd-Training". Lehrgangskosten für 10 Stunden (8 Stunden Praxis und 2 Stunden Theorie in der Mittagspause) Euro 200,--                                                                                                          

Schwerpunkte des Trainings:

  • Wir bauen den Gehorsam im Nahbereich und auf Entfernung (auch mit Ablenkung) auf,

  • üben Steadiness,

  • Abbruchsignale (stoppen)

  • fördern die Lenkbarkeit.

  • Zudem werden wir über ein Verhaltenstraining die Bindung zwischen Mensch und Hund festigen

  • und erarbeiten, wie der Hund beschäftigt und ausgelastet werden kann.

  • Bitte Dummy oder Spielzeug mitbringen. 

Sa. und So. jeweils 4 Stunden (10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr) Ort: Innerhalb der Verbandsgemeinde Rennerod/Westerwald. Wir üben in der freien Natur in wildreichem Gelände. Weitere Infos: 02664/5201.

X Rücktrittsfrist bis 14 Tage vor Lehrgangsbeginn. Mit seiner Anmeldung zum Unterricht erkennt jeder Kursteilnehmer  die > AGB an

Ihr Hund  frisst draußen alles mögliche? (Achtung Giftköder - Bitte lesen Sie:  Dies & Das...)  Auch auf dieses Problem gehe ich bei Bedarf ein.

Ehe- oder Lebenspartner, Kinder, Großeltern dürfen kostenlos teilnehmen.  Zuschauer, die nicht zur direkten Familie gehören, dürfen ebenfalls teilnehmen. Sie zahlen Euro 50,-- pro Tag.  


Einzelunterricht jederzeit nach Absprache. Siehe:  Einzelunterricht   Weiter Termine unter: Kurstermine 2015

ALLE Rassen und Mischungen sind willkommen

Fotomix Hunde


banner1.gif


Grundsätzliches: Viele Ausbilder bieten Jagdhundeausbildung, bzw. auch Anti-Jagd-Training an, ohne jemals etwas mit der Jagd zu tun gehabt zu haben. Nichtjägern fehlt das Wissen und die Praxis. Jagdscheininhaber haben vieles über Natur, Wind- und Witterungsverhältnisse, Wild und auch die Hundearbeit lernen müssen. Aus der Theorie alleine kann Wissen schwer erlangt werden. Seminare über Hundeausbildung, die häufig vor großen Publikum stattfinden, helfen im jagdlichen Bereich selten weiter. Achten Sie darauf, welche Art der Ausbildung wiederum der "Ausbilder" genossen hat. Auch "Übungen" im eingezäunten Gelände bringen wenig. Dort gibt es in der Regel keine Spuren von Reh & Co.


Seit 1983 bin ich Jagdscheininhaberin und biete die Ausbildung des Jagdgebrauchshundes sowie Anti-Jagd-Training an. Gerade das Anti-Jagd-Training wird in den letzten Jahren von Hundebesitzern verstärkt in Anspruch genommen. Fast täglich erreichen mich Anrufe von Hundebesitzern, deren Hunde fortlaufen, Spuren verfolgen, Wild hetzen, Rehe verletzt, oder gar getötet haben. Auch das Jagen nach Vögeln ist beliebt - vom Bedrängen von Radfahrern und Joggern mal ganz abgesehen!

Bei Überprüfung der Hunde stellte sich heraus, dass bei triebstarken Hunden zusätzlich die falsche Ausbildungsmethode angewandt wurde. Bei mir wird jeder Hund individuell seinen Anlagen entsprechend erzogen und ausgebildet. Siehe auch: > Jagdhunde-Ausbildung

Anti-Jagd bedeutet, das Verfolgen von Spuren, Jagen oder Hetzen von Wild zu verhindern, bzw. zu unterbinden. Der Hund muss gestoppt werden, bevor er eine Spur verfolgt oder Wild hetzt! Das gleiche gilt, wenn der Hund Jogger, Räder usw. jagen, hetzen oder fangen will.

Es gibt eine Menge von Hunden die gelegentlich, manche auch regelmäßig, von zu Hause oder beim Spaziergang ausreißen. Das ist in der Regel rasseunabhängig. Hunde die Wild hetzen, gehören nicht zwangsläufig den Jagdhunderassen an.

Nicht jeder umherlaufende Hund reißt Wild... mache laufen um des Laufens willen, haben Langeweile, kommen ihrem Bewegungs- und Betätigungstrieb nach, suchen nach Spielkameraden, läufigen Hündinnen oder Futter. Auf dem Wege können sie allerdings Unfälle verursachen, selber zu Tode kommen oder Menschen schwer verletzen.

Häufig haben aber auch die Herrchen und Frauchen die Hunde erst auf den Geschmack gebracht. Sie legen Spuren, oder werfen Leckerlis in Wiesen. Klar, dass die Nasenleistung des Hundes gefördert wird und "Spurensuche" nicht nur erlaubt, sondern erwünscht ist. Irgendwann verselbständigt sich bei manchen Hunden die "Suche".

Oftmals mangelnder Grundgehorsam                                                                                                                                                                Ist ihr Hund nicht zu stoppen und kommt nicht auf Ruf, liegt es an mangelndem Gehorsam. Bei unerzogenen Hunden ist das natürlich gleich einsehbar. In letzter Zeit aber lernte ich Hunde kennen, bei denen auf den ersten Blick kein Ungehorsam sichtbar war. Hunde, die bereits Prüfungen absolviert hatten und bei Apportierarbeiten (Jagd- oder Dummyprüfungen) im In- und Ausland glänzten. Auch hier konnte ich die Ursache des Fortlaufens und / oder Wild hetzen erkennen und abstellen.

Im Unterricht zeige ich Ihnen auf, wie Sie Ihren Hund stoppen können und welche Möglichkeiten es gibt, den Vierbeiner zu beschäftigen,  ohne dass sein "Stöber- und Spürtrieb"  (sowie Hetzen) in Verbindung mit dem Erfolg bei der Nahrungssuche gefördert wird.

Zu Beginn des Unterrichts überprüfe ich den derzeitigen Ausbildungsstand Ihres Hundes, die Bindung (wichtig ! ) zwischen Hund und Führer/In, den Spieltrieb des Hundes, seine Unterordnungsbereitschaft sowie sein Aggressionspotential.

Aggressionen gehören zum Beutefangverhalten, (ohne Aggression kein geschlagenes Wild). Vor Kurzem lernte ich eine reizende, ganz süße Golden Hündin kennen, die ein Reh getötet hatte....auch ein Flat Rüde, ein Golden-Mix, Rhodesian Ridgeback und Schäferhund haben Rehe "auf dem Gewissen". Das sind nur die Hunde, von denen ich in der Zeit von April bis August erfahren habe. Weitere Hunde mit "nur" Wildberührung kamen hinzu.


Übrigens: Wenn Sie ein Fehlverhalten Ihres Hundes "ignorieren" also nicht beachten, so wird es ja gestattet! Er lernt nicht, dass dieses
Verhalten unerwünscht ist.

 Ich erstelle einen individuellen Ausbildungsplan für Sie und Ihren Vierbeiner!

 Einzelunterricht jederzeit nach Absprache. Mit seiner Anmeldung zum Unterricht erkennt jeder Kursteilnehmer  die > AGB an


Allgemeine Infos: Alle Haushunde tragen - mehr oder weniger - noch das Erbgut ihrer Vorfahren in sich. Damit sind sie gleichzusetzen mit den noch in Freiheit lebenden Wildhunden wie z.B. Dingos, verwilderten Hunden, oder gar Wölfe. Für die Jagd gezüchtete Hunde ( Rassen der Jagdhunde) tragen die erblichen Anlagen der Jagdtriebe verstärkt in sich. Die Jagdtriebe sind für Hunde wichtig. Sie dienen der Beschaffung von Futter, und somit wiederum der Selbsterhaltung und der Arterhaltung. Die jagdlichen Triebe: Stöbertrieb und Spürtrieb sind wichtig um die Nahrung (Wild) ausfindig zu machen, dann folgen Hetzen, Beute schlagen und fressen! Manche Haushunde tragen diese Triebe etwas verkümmert, andere wiederum sehr stark in sich. Vom Toypudel, der Wild reißt, habe ich noch nie gehört - vom wildernden Schäferhund wohl schon. Insbesondere Hunde, die zuvor "verwildert" in den südlichen Ländern lebten, waren häufig darauf angewiesen, das eine oder andere Beutetier zu erlegen. Obwohl sie mittlerweile in deutschen Familien leben und dort bestens     mit Futter versorgt werden, versuchen sie noch immer ihre Jagdtriebe auszuleben.

Sinnvoller als das reine "Bällchenwerfen" ist das gezielte Apportieren. Dabei werden Gehorsam und Zusammenarbeit zwischen Hund und Führer gefördert - und Spass macht es allemal! Siehe auch "Apportieren"  


Wildernde Hunde
2. Foto wildernde Hunde

  Muss DAS sein ? Muss es wirklich SO weit kommen?  

Bitte bedenken Sie: Mit den Taten: Wild-Spuren ausdauernd verfolgen, Wild hetzen oder gar "schlagen" ist der Tatsachbestand des WILDERNS erfüllt!                                                            § 2.3.1 Hunde in Jagdrevieren: In den meisten Jagdgesetzen der Bundesländer ist geregelt, dass Hunde in Jagdrevieren nicht frei herumlaufen dürfen. Der Halter kann mit einem Bußgeld belegt werden. Weiterhin: In & 2.4.2 Befugnisse der Jagdschutzberechtigten heißt es unter Anderem:: Hinsichtlich Jagdhunden ist ein Tötungsrecht (Abschussrecht) des Jagdschutzberechtigten nicht schon deshalb zu verneinen, wenn ein Hund seiner Rasse nach als Jagdhund anzusehen ist; für die Jagdhundeeigenschaft ist regelrecht nicht die Rasse, sondern die Verwendung als Jagdhund entscheidend. Unter & 2.4.3 Entscheidungen zum Jagdschutz finden wir unter Anderem: a) Es ist sachgerecht, die Tötung eines Hundes schon dann zuzulassen, wenn er außerhalb der Einwirkung seines Herrn im Jagdbezirk angetroffen wird.                                                                                                                                                Ja, das ist der Hammer! Aber bitte vergessen Sie nicht:  Auch das Wild hat eine Lebensberechtigung! Im Revier der Wildtiere sind wir die Eindringlinge. Wild hat das Recht auf Unversehrtheit. Von der Angst, die die Wildtiere durchmachen (wenn ein Hund hinter ihnen her läuft) mal abgesehen. Viele Rehe bleiben in Zäunen hängen und verenden jämmerlich! Nicht nur der Hund trägt dann die Schuld daran, sondern in erster Linie Herrchen/Frauchen, die nicht in der Lage sind, ihre Hunde davon abzuhalten Wild zu verfolgen!


 Oft werden bei der Ausbildung eines Hundes die - für IHN - falschen Ausbildungsmethoden angewandt.

Gif Dalmatiner Einige Tierheimmitarbeiter/innen oder Trainer/innen wissen nicht zwingend um das Jagdverhalten (und jagdl. Triebe) von Hunden; geben die falschen Tipps und verstärken dadurch das Fehlverhalten. Futterschleppe, Wurfangel (Reizangel), Leckerlis und Ablenkungsspiele dienen bei vielen Hunden NICHT dem Abgewöhnen des Fehlverhaltens - sondern fördern es noch !!!

Bitte bedenken Sie, dass die Futterschleppe  (Fährte mit Fressbarem gelegt, oder Futterbrocken auf der Fährte) dazu dient, dem Hund Fährtenarbeit (Spuren suchen) schmackhaft zu machen. Hierbei treiben Sie den Hund erst recht in die Fährten- oder Schlepparbeit rein. Er lernt noch besser seine Nase einzusetzen und erreicht sein Triebziel: "Nahrung". Zusätzlich wird er durch den Führer noch für sein naturgegebenes Verhalten - "Spuren verfolgen" - dass für uns ja ein Fehlverhalten ist, belohnt. Die Fährtenarbeit  (mit Futterbelohnung am Ende der Fährte, oder Leckerlis auf der Fährte)  gehört in einen ganz anderen Arbeitsbereich des Hundes und fördert das Aufnehmen der Fährte, sowie Findewillen und Arbeitsfreude. Mit einem "Anti-Jagd-Training" hat das gar nichts zu tun! Zudem lernt er, draußen alles zu fressen - auch vergiftete Brocken!

Die "Wurfangel" (Reizangel) wird vom Jagdausübenden eingesetzt um den Beutetrieb des Hundes zu WECKEN (oder Fördern) und die Ausdauer zu stärken. Bitte setzen Sie die Reizangel nur Ziel gerichtet ein. Viele Hunde wurden schon mit der Wurfangel fehl geprägt und neigen nun verstärkt dazu, Vögel oder Hasen zu hetzen. Schließlich haben sie das mit Herrchen oder Frauchen als "Spiel" gemacht und erhielten viel Lob und (und Belohnung/Leckerlis) dafür... Und schon ist die "Fehlverknüpfung" da. Hat also auch nichts mit "Anti-Jagd" zu tun - sondern mit Förderung des Beutetriebs (Beutefangverhalten) und Ausdauer. Hunde mit starker Hetz- und Beutetriebveranlagung neigen sowieso schon dazu alles zu verfolgen und zu fangen!

.....UND- Leckerchen in Wiesen usw. werfen macht ebenfalls keinen Sinn. Im Gegenteil - Ihr Hund lernt Nahrung vom Boden zu fressen! Genau DAS ist dann wieder Bestandteil einer weiteren Unterrichtsstunde. Wir wollen ja gar nicht, dass unsere Hunde alles suchen und fressen.

Zudem: Haben SIE jemals gesehen, dass ein Hund dem anderen ein Leckerli anbietet oder gibt, damit er sich ins Rudel einfügt und gehorcht? Auch Blindenführhunde erledigen ihre Aufgaben (das Führen eines blinden Menschen) ohne Leckerli.....Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wenn Hunde nebenher etwas zum Naschen erhalten. Auch für das Erlernen von Tricks macht es Sinn mit Leckerlis zu arbeiten! ABER - der für den Hund unter Umständen lebensnotwendige Gehorsam (Stoppen vor einer Strasse u.s.w), also die so genannte Unterordnung, erreicht man nicht über Bestechung, bzw. über die Erwartungshaltung des Hundes.  Siehe auch>  Rudelkonzept

Ablenkungsspiele: Wie das Wort Ablenkung schon sagt: Der Hund wird in dem Moment nur abgelenkt, erlernt dadurch aber nicht, dass sein Verhalten unerwünscht ist.


Merke: Der Geruch des Wildes wird vom triebstarken Hund immer als wichtiger empfunden, als der Geruch von Leckerlis, die er ja immer bekommt.     Obwohl die Hunde in ihren Menschenfamilien das beste Futter reichlich bekommen, leben sie ihre - im Erbgut starkt verankerten -  Jagdtriebe aus. Also kann die zusätzliche Gabe der Lerckerlis, oder Futter auf der Spur (Fährte) nichts bringen!  Egal mit welchen Methoden (siehe oben) Sie versuchen den Hund abzulenken. Hier hilft kein gutes Zureden, sondern nur das Verbot des höchsten Rudeltieres > des Herrchens/Frauchens

Der Hund bringt durch unkontrolliertes Umherlaufen nicht nur Gefahren für Wild, Katzen, Artgenossen Menschen oder den Straßenverkehr, sondern auch er begibt sich in Gefahr:  Im Wald kann er in Wildfallen geraten, sich mit seiner Halsung im Geäst verfangen, von Wildschweinen angegriffen werden, an tollwütige Füchse geraten oder gar erschossen werden! Um die Probleme im Straßenverkehr wissen Sie sicherlich selber Bescheid. Um Ihren vierbeinigen Liebling zu schützen, müssen leider Verbote her. Der Hund folgt nur seinen Trieben und Instinkten, den Verstand müssen Sie für ihn einbringen.                                                                                                   

"Gefährlich" kommt von Gefahr ! Ein Hund muss nicht bissig sein, um Menschen oder Tiere in Gefahr zu bringen. Ein ungehorsamer, frei laufender Hund, oder ein unbeaufsichtigt frei laufender Hund kann Menschen in Schrecken versetzen. Diese Personen können umknicken, stürzen, sich verletzen usw. .... Vom Hund ging also eine Gefahr aus. Die Hunde können Unfälle auf Straßen verursachen; jemand landet im Rollstuhl oder kommt zu Tode. Eigentümer von Hunden (oder die Personen in deren Besitz sich der Hund befindet) sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie für alle Schäden aufkommen müssen.In der Regel weigert sich eine Versicherung für Schäden aufzukommen die von Hunden verursacht werden deren (Eigentümer/Besitzer) die Aufsichtspflicht verletzt haben. Ein Hund muss auch kein Wild "reißen". Hetzt er - z.B. Rehwild, geraten Rehe in Panik und können völlig kopflos in Stracheldrahtzäune, oder auf Straßen laufen. Hier ging eindeutig ebenfalls die Gefahr vom Hund aus.


Banner Link SnautzAGILA - Die Krankenkasse für Hund & Katze

 

 
 Gruppenunterricht    xEinzelunterricht
 Hundepension
 Tierheilpraxis
  Dies & Das...
  Hufschmied
 Züchter u. Welpen

Wetter für Rennerod

 

Foto Border

www.schecker.de

www.fressnapf.de

DocMorris - Europas größte Versandapotheke
 www.ostern-2015.de
hundezucht-web.de
Foto Hund Sam
 

Tierseiten.net - Links rund um Tiere und Haustiere

Conrad Electronic

Ich lad Musik. Bei Musicload.de

ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen

1&1 DSL

                                   Copyright © 2008 - 2015  "´Hundeschule "Hoher Westerwald". Elke Hufnagl. Alle Rechte vorbehalten. Stand:   5. Mai 2014      |   Impressum/Disclaimer   |   Sitemap