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                            Hundeausbildung und Verhaltenstherapie seit 1972. Westerwald

 
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Die Methoden der Hundeausbildung  -   Viele Wege führen nach Rom

                                                           Die Hundeschule "Hoher Westerwald" bietet keine 08/15 Ausbildung

Der Beruf des Hundetrainers oder Tierpsychologen ist rechtlich nicht geschützt. Jeder darf diese Bezeichnungen tragen und eine Hundeschule eröffnen. Ein Nachweis über Qualifikation muss nicht erbracht werden. Der Gewerbeschein reicht.

Über Hundeausbildung und den verschiedenen Methoden wird seit jeher mehr oder weniger kreativ gefachsimpelt. Es gibt Ausbilder die vor roher Gewalt nicht zurück schrecken, und Ausbilder die es mit der antiautoritären Methode versuchen... Die nächsten Trainer /innen "pendeln" aus, warum der Hund heute nicht gehorchen mag. Leider befinden sich unter den so genannten "Ausbildern" auch Leute, die wenig über Hunde und deren Wesen, naturgegebener Lebensform usw. wissen. Um Hunde gewerblich ausbilden zu dürfen, reicht es aus, einen Gewerbeschein zu erwerben. Bitte schauen Sie genauer hin, wem Sie Ihren Hund anvertrauen und Ihr gutes Geld geben! Zertifikate, erlangt über ein paar Stunden Theorie reichen leider nicht aus, um Praxiserfahrung zu ersetzen. Mittlerweile kann Tierpsychologie im Fernstudium "erlernt" werden. Es gibt natürlich auch erfahrene und gute Ausbilder!

Häufig kommen Hundebesitzer zu mir, die schon monatelang unter Anleitung anderer Trainer mit ihren Hunden gearbeitet haben und Ihr gesetztes Ziel nicht erreichten. Sie berichteten dann über sehr seltsame Methoden, oder Arbeitsweisen, die für ihren eigenen Hund nicht passten. Da war von "Spagat" über dem Hund damit er sich legt die Rede, von hin-und-her-laufen ohne wirklich weiter zu kommen, oder davon, zu einem Baum zu werden und sich nicht mehr zu bewegen, weil der Hund an der Leine zog. Auch vom "ignorieren" des Fehlverhalten sprach man.

Auf dieser Seite zeige ich Ihnen auf, worauf Sie achten sollten. Bitte verstehen Sie das lediglich als Denkanstoß.


Bei mir wird jeder Hund seinem Wesen, Rasse, Mischung und seinem Alter entsprechend ausgebildet. Hierbei sind auch die körperliche Leistungsfähigkeit, Temperamentslage und Motivationsfähigkeit des Hundes wichtig! 40 Jahre Berufserfahrung sprechen einfach für sich.

Jeder Hund muss seinem Wesen, Alter und den Rassemerkmalen entsprechend ausgebildet werden. Denn jeder Hund ist anders! Das verlangt Einfühlungsvermögen und Vielseitigkeit!

Nur wenn Mensch und Hund einander verstehen, können sie als Team zusammen arbeiten!

bei Fuss gehen

< Labrador Mädchen "Easy" ( 4 Monate alt ) mit Frauchen. Es geht ohne rucken und zerren - aber auch ohne Leckerlis. Easy ist aufmerksam und keineswegs unterdrückt oder gar ängstlich. (Siehe Rutenhaltung). Sie vertraut ihrer Führerin, schaut sie an und geht an lockerer Leine!

Ich arbeite nach dem "Rudelkonzept".

Das Rudelkonzept ist der Natur abgeschaut. Hunde sind Rudeltiere. Es gibt den "Leithund" und die "restlichen" Mitglieder des Rudels (Familie) die in der Rangfolge unter dem Leithund stehen. Selbst hier gibt es noch "Unterabteilungen" - die Hackordnung! Nicht jeder Hund ist von Natur aus ein "Leithund". In der Verbindung Mensch/Hund bilden wir ebenfalls ein "Rudel". Es gibt 2 Möglichkeiten: Entweder Ihr Hund ist der Boss - oder SIE! Ihr Hund erwartet von Ihnen, dass Sie der Leithund sind. Seine Natur sagt ihm: Das ist derjenige, dem ich vertrauen kann, von dem ich lernen darf und der mir meine Grenzen aufzeigt. Ihr Hund ist überfordert wenn Sie ihn - wenn auch unbewusst - zum Chef machen.

UND: Der Leithund frisst in der Regel zuerst! Bedeutet: Bitten Sie Ihren Hund nicht mit Leckerchen darum, etwas für Sie zu tun. Wecken Sie auch nicht die Erwartungshaltung. Haben Sie jemals gesehen, dass ein Hund dem anderen Leckerlis gibt? Das zur Erziehung nötige Lob erhält der Hund von Ihnen - nicht vom Leckerli. Ich helfe Ihnen dabei, auf sanfte Weise Rudelchef zu werden.

Bitte lesen Sie auch Dies & Das...

>>>Hier gibt es etwas sehr interessantes zu lesen: http://www.planethund.com


Einfach nur Denkanstöße

Was ist Leinenführigkeit?                                                                                                                                                                                             Mal davon abgesehen, dass sie von Ihrem Hund nicht durch die Gegend gezerrt werden wollen, ist die Leinenführigkeit z. B. in Prüfungsordnungen für Begleithundeprüfungen klar definiert: Der Hund hat auf einmaliges Kommando an der linken Seite, in Kniehöhe des Hundeführers zu laufen. Die Leine soll locker durchhängen. Das ist also eindeutig. Ein "an der Leine zerren" (egal ob nach vorne, seitlich oder hinten) ist hierbei nicht erwünscht und auch im normalen Umgang - außerhalb von Prüfungen - äußerst hinderlich, bis gefährlich. Bei Ihnen und Ihrem Hund klappt die Leinführigkeit nicht? Sie üben schon (nach Anleitung) seit ewigen Zeiten und der Hund reagiert nicht richtig? Dann wenden Sie sicherlich die falsche Methode an. Gerne wird dem Hund ein Geschirr angelegt... leider ist er dann aus Gründen der Anatomie immer eine Hundelänge vor Ihnen und hält keinen Blickkontakt. Sie oben das Bild von Easy. Zudem verführt das Geschirr erst recht zum Ziehen an der Leine. Bei Leinenführigkeitsübungen am Halsband wurde auch noch kein Hund verletzt.

Malamute

Schlittenhunde

Alaskan Malamute:  "Freizeit" am Halsband (Leider Kette)

Huskys im Geschirr vor dem Schlitten  - damit sie unbeschadet ziehen können

 

Hund Herkules                                       
Hund Devon im Wildpark
Oben: "Sitzen" trotz Ablenkung     

 

<< Links: "Leinenführigkeit" mit durchhängender Leine (wie auch bei Prüfungen vorgesehen - am Halsband)  und nicht im Geschirr. Es geht - ohne Leckerli und dazu auch noch freudig!                           

Was soll DAS?                                                                                                                                                                                                              Sie bleiben stehen und werden "zum Baum" - oder gehen ständig "hin-und-her", wenn der Hund an der Leine zieht? Angeblich lernt der Hund dann: Wenn ich an der Leine ziehe, geht es nicht weiter.... Viele Hundebesitzer praktizieren diese Methoden schon seit Wochen und Monaten - und es klappt    nicht ! Der Vierbeiner wird einfach nicht leinenführig! Um solche Ecken "denkt" ein Hund nun wirklich nicht!  Ihr Hund müsste dann ja auch glauben an der Leine gezerrt zu haben, wenn Sie wirklich die Richtung wechseln, oder am Bordstein stehen bleiben....         

Unarten "ignorieren"  ???                                                                                                                                                                                             Ihr Hund springt an Menschen hoch - oder zeigt andere Unarten die Sie abstellen wollen? Ihnen wurde beigebracht, dass Sie das Verhalten "ignorieren" sollen? Aber Hallo ! Woher soll Ihr Hund dann lernen, dass Sie das Verhalten nicht wünschen? Ignorieren bedeutet tolerieren - Folge: Gewohnheitsrecht! Zeigen Sie ihrem Hund was er tun, und was er unterlassen soll.  Manchmal ist es richtig, den HUND zu ignorieren - aber bitte nicht sein Fehlverhalten!   

Auch eine Mode-Methode: "Non verbale" Ausbildung ...                                                                                                                                            Hierbei darf mit dem Hund nicht gesprochen werden. Da frage ich mich schon wieder - was soll das - ? Hunde "reden" untereinander - und auch mit uns - durch die Körpersprache und Lautäußerungen. Sie bellen, knurren, winseln, quieken im Spiel und anderes mehr. Eine Kombination zwischen verbalen Kommandos, Handzeichen oder Pfeife macht für mich eher einen Sinn. Kennt der Hund das, sind Sie "auf der sicheren Seite". Was machen Sie, wenn Ihr Hund 30 Meter entfernt ist und Hasen hetzt? Ihr  (non verbales) Handzeichen sieht er nicht.......Im Übrigen dürfen Sie niemals vergessen Ihren Hund zu loben wenn er richtig reagiert hat!                                                                                                      

Leckerlis...                                                                                                                                                                                                                     Übrigens: die Sache mit dem Leckerchen vor die Nase halten und der Hund folgt ---- Ja, er folgt dem "Leckerli" wie der Esel, dem eine Möhre vor die Nase gehalten wird damit er den Karren zieht.... Aber zieht er den Karren dann auch noch, wenn die Möhre nicht dort hängt??? Das würde auch nur "klappen"    wenn der Hund "nachhängt" - ein Hund der nach vorne drängt, also zieht und zerrt, muss ja nicht mehr mit dem "Leckerli gelockt" werden.                               Ich bin nicht grundsätzlich gegen Leckerlis - aber bitte, alles in Maßen ... Wenn Ihr Hund Tricks lernen soll - toll! Da sind Leckerlis wirklich angebracht. Aber nicht bei der Erziehung (Grundgehorsam) . Der "Guru" Ihres Hundes sind sonst die Leckerlis, nicht Sie.  Bitte lesen Sie >>>  Dies & Das...

Mal eine Frage                                                                                                                                                                                                   Warum bücken Sie sich vor Ihrem Hund wenn er Platz machen soll? Es geht doch um Gehorsam!  Wenn ihr Hund einen Artgenossen (oder Sie) dominiert, macht er sich größer..... Machen Sie sich kleiner vor Ihrem Hund, sind Sie der Untergeordnete. Die Körpersprache Ihres Hundes macht es Ihnen doch vor.

Welche Methode                                                                                                                                                                                                      Für mich gibt es keine Mode-Methode. Je mehr wir Verhaltensweisen von Hunden verstehen, umso besser können wir uns ihnen mitteilen und sie erziehen. Die Ausbildung eines Hundes ist eine andere Sache. Ausbildung bedeutet, den Hund auf bestimmte Aufgaben vorzubereiten. Der Hund für den Jagdeinsatz,     Rettungshund/Hundestaffel, Zollhund, Rauschgiftsuchhund, Blindenführhund, Behindertenbegleithund usw. benötigt eine andere Ausbildung als der Familienbegleithund.                                                                                                                                                                                                  Wichtig ist aber auch die "Familienstruktur" in der der Hund lebt ! Alles muss miteinander harmonieren und entsprechend sollte die Ausbildung gestaltet werden. Enorm wichtig ist es hierbei, die Wesensveranlagung des Hundes zu erkennen und die Körpersprache richtig zu deuten. Nur dann kann man positiv einwirken und dem Hund "etwas beibringen", oder Unarten abgewöhnen. Ein etwas ängstlicher Hund benötigt zum Beispiel eine andere Ansprache als ein aggressiver....Sie merken schon, mit der 08/15 Methode kommt man dabei nicht weiter.

Informationen zum  "Anti-Jagd-Training"  finden Sie hier


Wie lernt ein Hund?                                                                                                                                                                                                     Für Erziehung (und Abrichtung - Vorbereitung auf bestímmte Aufgaben) gelten die gleichen Grundsätze: Der Hund kann weder wie der Mensch denken noch dessen Sprache verstehen. Er kann nur aufgrund seines Gedächtnisses Erfahrungen sammeln (verknüpfen) und sein Verhalten danach einrichten. Er lernt letztendlich, wie der Mensch auch, durch ständiges Wiederholen. Wie oft haben wir das 1 x 1 heruntergebetet, das ABC geschrieben, bis es klappte?!  Seinen Naturtrieben folgend, handelt der Hund - von seinem eigenen Standpunkt aus gesehen -  immer "richtig". Der Hund tut von selber alles das, was ihn erfreut. Hat er Lust darauf, zernagt er Schuhe, Kabel, Teppiche usw.; hetzt Wild, Autos, Radfahrer; springt an Menschen hoch - die Palette der "Untaten" ist umfangreich. Nun ist eben dem Besitzer des Hundes manches davon unerwünscht, und wiederum andere Handlungen - die uns erwünscht wären, sind es für den Hund nicht. Die Kunst der Erziehung/Abrichtung (Ausbildung) besteht nun darin, durch zweckmäßige Einwirkung (großes Lob) dem Hund alles, was er für den Besitzer/Rudelchef tun soll, erwünscht, und alles, was er unterlassen soll, unerwünscht zu gestalten. Hunde untereinander zeigen auch Wohlwollen.

Erwünschte Handlungen                                                                                                                                                                                             Sitz, Fuß  gehen, Platz machen, apportieren usw., werden positiv belohnt - und zwar dann, wenn er auf den Wunsch/das "Kommando" Herrchens/Frauchens reagiert hat - nicht im voraus damit er es macht! Diese positive Bestärkung sollte durch den Menschen, durch verbales Lob oder Streicheleinheiten kommen. Mensch und Hund bilden ein Team, ein - wenn auch kleines - Rudel. In diesem Rudelverband ordnet sich der (rangniedere Hund) dem Leithund (Mensch) unter. Im Rudelverband ist seit Urzeiten (und noch heute in der Genetik verankert) diese Unterordnung lebensnotwendig. Der Leithund (in unserem Fall der Besitzer des Hundes) ist der stärkste im Rudel. Der "Chef" kümmert sich um alles und ist als Leithund "instinktsicher". Die rangniederen Tiere brauchen nichts zu regeln, nur gehorchen. Das dient der Selbsterhaltung ´sowie der Arterhaltung. Sie gehorchen dem Leithund - und nicht einem Spielzeug oder Leckerli ! Ordnet sich der Hund einem Leckerli/Spielzeug unter (bzw. gehorcht nur für die Dinge) macht er letztendlich nur dann was, wenn er seine Erwartungen erfüllt bekommt. Sie, der Mensch, werden nie wirklich auf ihn einwirken können um ihn z.B. aus Gefahrensituationen fern halten zu können.     Denn nicht sie werden als Rudelchef angesehen (sondern durch Fehlverknüpfung) das Leckerli... 

Unerwünschte Handlungen                                                                                                                                                                                Unerwünschte Handlungen müssen "verboten" werden. Wenn Sie ihren Hund nur ablenken, oder die Tat/Handlung als solches ignorieren, wie soll der Hund lernen, dass genau diese Handlungen (die ihm womöglich noch Freude machen) nicht erwünscht sind? Woher soll er wissen, dass Sie nicht wollen, dass er von Tisch klaut, das Bett zerwühlt, Hasen hetzt, Tapeten abreißt, Autos stoppt und anderes mehr, wenn Sie diese Handlungen ignorieren.... Ah - der "Chef" sagt nix - also mache ich weiter!  Zusätzlich gilt: Sprechen Sie bei Verboten nicht mit quietschender, hoher Stimme! Das ist Welpensprache und Aufforderung zum Spiel! Ihr Hund nimmt Sie bei "Kommandos" dann nicht ernst. Hunde die sich gegenseitig maßregeln, geben dunkle Töne von sich. In erster Linie muss die Rangfolge zwischen Hund und Besitzer / Familie geklärt sein -  dann erst ist der Hund überhaupt für Erziehungsmaßnahmen "ansprechbar". Egal ob in der Ausbildung/Erziehung oder in der Unterlassungsabrichtung (unerwünschte Verhaltensweisen).

Menschliche Logik ist dem vierbeinigen Hausgenossen fremd                                                                                                                                 Der Hund besitzt keine moralischen Wertvorstellungen - Er ist "trieb- und instinktgesteuert". Er hat keine Vorstellung von Kosten die entstehen, wenn er seine Zerstörungswut auslebt oder einfach aus "Langeweile" mal seine Zähne ausprobiert! Materielle Werte sind  ihm fremd und auch piepegal. Er ist nun mal kein Mensch und kann dem zur Folge auch nicht so behandelt und erzogen werden. Das Ausnutzen der Triebe und Instinkte ist nicht nur hilfreich bei einer spezieller Ausbildung wie z.B. Fährte, Suche, Schleppe, Apportieren usw., sondern auch bei der lästigen „Vorarbeit“, sprich: Grundgehorsam, oder wie es in manchen Hundevereinen heißt  >  Unterordnung ! Warum gehorchen denn so viele Hunde nicht? Weil die Rangfolge nicht geklärt ist!  Aus der Sicht des Hundes eine wichtige Angelegenheit. Manche Hunde sind Chef im Haushalt und sehen instinktiv nicht ein, warum sie sich ihren schwachen Rudelführern unterordnen sollen. Das hundliche Rudelverhalten unterliegt keinen Höflichkeitsfloskeln, sondern der „Hackordnung“ ! Das hat die Natur immer noch so vorgesehen. Der Stärkere siegt, der Unterlegene hat sich unterzuordnen!  Hunde diskutieren die "Chefsache" nicht bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Bier aus. Der Hund hat ein "schlichtes Gemüt". Vom "Menschsein" hat er keinen blassen Schimmer! Die Frage für den Hund ist nur: Wer ist stärker? Wer ist hier eigentlich der Chef - der Leithund? Hunde die im Allgemeinen alle Freiheiten der Welt haben, brauchen nach ihrer Meinung, auch in anderen,  für den Menschen wichtigen Bereichen, nicht gehorchen.

Welcher Chef ( Hund ! ) gehorcht schon seinem Untergebenen?                                                                                                                                 Warum bitten viele Menschen ihre Hunde um die Gefälligkeit des Gehorchens? Wir alle sind Zwängen unterlegen. Im Kindergarten, Schule, Elternhaus, Beruf usw. Egal wo, irgendwie müssen wir alle auf unsere Mitmenschen Rücksicht nehmen und durch die Rücksichtnahme ordnen wir uns auf die eine oder andere Art und Weise unter. Ohne Zwänge und Rücksichtnahme wäre ein Zusammenleben gar nicht möglich. Jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen. Tanzt ein Mensch aus der Reihe regen sich viele Mitmenschen darüber auf. Ein Miteinander ist sonst gar nicht möglich! Ein im Hunderudel lebender Hund muss sich einfügen und unterordnen  - sonst gibt es böse Beißereien! Auch wenn Ihr Hund ein "Einzelhund" ist, trifft er beim "Gassigehen" auf Artgenossen, gibt es häufig auch    hier den Versuch die Rangordnung zu klären.

Ein gesamtes Hunderudel könnte nicht überleben, wenn die Rangfolge nicht eingehalten wird! Alle gehen gemeinsam auf die Jagd. Jeder hat seinen Platz und kennt seinen Aufgabenbereich. Tanzt einer aus der Reiher, gibt es unter Umständen keine Beute. Kommt das immer vor, gibt es keine Nahrung, das Rudel stirbt aus.  Einer delegiert  - und das ist für den Hund genau richtig und in seiner Erbanlage noch immer fest verankert. Es kann halt nur einen geben....  Was sagt uns das für die Mensch-Hund-Beziehung? In erster Linie muss die Rangfolge zwischen Hund und Besitzer / Familie geklärt sein -  dann erst ist der Hund überhaupt für Erziehungsmaßnahmen "ansprechbar". Das ist ein wichtiger Punkt und dabei helfe ich Ihnen gerne!

Im Anschluss daran stellt sich die Frage, welche Ziele erreicht werden sollen: "Normale" Erziehung für den Familienbegleithund - oder eine Spezialausbildung für bestimmte Aufgabenbereiche. Hunde sind nicht aus Zucker und können uns ganz gehörig austricksen. Knallhart können sie untereinander raufen sich an- und umrempeln, aber verlangt der Mensch etwas von ihnen, können sie tun, als leiden Sie Höllenqualen. Bei der Hunderziehung sind: Konsequenz, Ausdauer und Geduld angesagt und nicht Prügelstrafe. Und bitte: Immer ausgiebig loben!

Bitte lesen Sie auch:  Rudelkonzept

Wenn Hunde "Wesensprobleme" haben, sind sie schwerer erziehbar. >  Verhaltenstherapie


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Michael Grewe: „Persönlichkeit statt Leckerli“
Leiter der Hundeschule „Hundeleben“, Inhaber von Canis - dem Zentrum für Kynologie, Autor zahlreicher kynologischer Fachartikel
Der Hundetrainer und Verhaltensforscher zeigt auf, dass nur diejenigen ihrem Hund mit seinen sozialen Ansprüchen gerecht werden können, die Hundeerziehung als ein soziales Phänomen begreifen, bei dem sich der verantwortliche Mensch in erster Linie mit seiner „Persönlichkeit“ einbringt.
  
Dr. Muna Nabhan: „Aus der Natur in die Kultur - Der Hund als Grenzgänger“
Promovierte Ethnologin, Journalistin, systemischer Coach, Züchterin Foo Hunde
Gegenstand des Vortrags ist eine ethnologische Deutung der Domestikation sowie ein kulturübergreifender Streifzug der Stellung des Hundes in menschlichen Gesellschaften von der Steinzeit bis in die heutige Zeit hinein. Was meint der Begriff Vermenschlichung? Wann ist Vermenschlichung schädlich für eine gesunde Mensch-Hund-Beziehung?