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                          Die Hundeschule "Hoher Westerwald" bietet keine 08/15 Ausbildung.                             

Bei mir wird jeder Hund seinem Wesen, Rasse, Mischung und seinem Alter entsprechend ausgebildet. Hierbei sind auch die körperliche Leistungsfähigkeit, Temperamentslage und Motivationsfähigkeit des Hundes wichtig! 30 Jahre Berufserfahrung sprechen einfach für sich.

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Die Methoden der Hundeausbildung  -   Viele Wege führen nach Rom
 

Im Laufe der Jahre stellte ich  fest, dass manche Wege recht mühsam und umständlich sind, andere sogar weiter!  Sicherlich ist es absolut richtig, sich erst einmal Gedanken darüber zu machen, wie man die Sache mit der Hundeerziehung eigentlich angehen will und welche Ziele erreicht werden sollen. In Theorie und Praxis helfe ich dabei, Ihren Hund richtig zu verstehen und mit ihm zu kommunizieren. Nur wenn Sie wissen wie ein Hund "funktioniert", seine Körpersprache kennen und wissen, wie Hunde miteinander umgehen, sind sie in der Lage ihn artgerecht zu erziehen. Bei mir erlernen Sie, ihn mit freundlicher Konsequenz und Souveränität - ohne unnötige Härte - zu lenken, sein Vertrauen zu gewinnen, die Bindung zu fördern und ein Team zu werden.

Jeder Hund muss seinem Wesen, Alter und den Rassemerkmalen entsprechend ausgebildet werden. Denn jeder Hund ist anders! Das verlangt Einfühlungsvermögen und Vielseitigkeit!

Nur wenn Mensch und Hund einander verstehen, können sie als Team zusammen arbeiten!

bei Fuss gehen
 

< Labrador Mädchen "Isi" ( 4 Monate alt ) mit Frauchen. Es geht ohne rucken und zerren - aber auch ohne Leckerlis. Isi ist aufmerksam und keineswegs unterdrückt oder gar ängstlich. (Siehe Rutenhaltung). Sie vertraut ihrer Führerin, schaut sie an und geht an lockerer Leine!

Ich arbeite nach dem "Rudelkonzept".

Das Rudelkonzept ist der Natur abgeschaut. Hunde sind Rudeltiere. Es gibt den "Leithund" und die "restlichen" Mitglieder des Rudels (Familie) die in der Rangfolge unter dem Leithund stehen. Selbst hier gibt es noch "Unterabteilungen" - die Hackordnung! Nicht jeder Hund ist von Natur aus ein "Leithund". In der Verbindung Mensch/Hund bilden wir ebenfalls ein "Rudel". Es gibt 2 Möglichkeiten: Entweder Ihr Hund ist der Boss - oder SIE! Ihr Hund erwartet von Ihnen, dass Sie der Leithund sind. Seine Natur sagt ihm: Das ist derjenige, dem ich vertrauen kann, von dem ich lernen darf und der mir meine Grenzen aufzeigt. Ihr Hund ist überfordert wenn Sie ihn - wenn auch unbewusst - zum Chef machen.

UND: Der Leithund frisst in der Regel zuerst! Bedeutet: Bitten Sie Ihren Hund nicht mit Leckerchen darum, etwas für Sie zu tun. Haben Sie jemals gesehen, dass ein Hund dem anderen Leckerlies gibt? Das zur Erziehung nötige Lob erhält der Hund von Ihnen - nicht vom Leckerli. Ich helfe Ihnen dabei, auf sanfte Weise Rudelchef zu werden.

Bei mir wird jeder Hund seinem Alter und seinen Wesensmerkmalen entsprechend erzogen und ausgebildet.


 
Wichtig!
Bedenken Sie, dass Ihr Hund auch auf Entfernung mit einem Kommando wie "Platz", oder "Sitz"  zu stoppen sein sollte (bevor er Wild jagt, ihn ein Auto stoppt, oder anderes passiert). Das erreichen Sie nicht, indem Sie einen Spagat über dem Hund machen, oder ihm Leckerlis ins Maul schieben, DAMIT er sich hin legt.  (Leider wird dieser Blödsinn gelehrt)  WIE wollen Sie DAS machen, wenn ihr Hund  schon 50 Meter vor Ihnen läuft? Was passiert, wenn er die Straße bereits überquert hat? Vielen Ausbildern ist das Platz auf Entfernung nicht wichtig (oder sie wissen nicht, wie man es einem Hund beibringt) !  ABER: Wollen Sie ihn zurückrufen - wieder zwischen den Autos durch? Da muss er gestoppt werden (am Sichersten mit "Platz" )  - und Sie holen ihn dann ab! Ich bin nicht gegen die Gabe von Leckerlis, aber bitte wohl dosiert und zum richtigen Zeitpunkt. Übrigens -  Abgewöhnen von Unarten kann nicht mit "Ablenkung" oder "ignorieren" erreicht werden! Hierbei mag der Hund evtl. ein nettes Spiel kennen lernen, aber er wird nicht begreifen was er nicht machen soll!

Ignorieren bedeutet tolerieren - also zulassen.  Dem zur Folge ist die Unart in den Augen des Hundes (oder Kindes) erlaubt!

 

 
    totes Reh         Ein Reh - von Hunden gerissen?  

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Einfach nur Denkanstöße...
... Vom  "Blödsinn" mancher Ausbildungsmethoden und "Geldmacherei" durch umständlichen, langwierigen Unterricht....

Über Hundeausbildung und den verschiedenen Methoden wird seit jeher mehr oder weniger kreativ gefachsimpelt. Es gibt Ausbilder die vor roher Gewalt nicht zurück schrecken, und Ausbilder die es mit der antiautoritären Methode versuchen... Die nächsten Trainer /innen "pendeln" aus, warum der Hund heute nicht gehorchen mag. Leider befinden sich unter den so genannten "Ausbildern" auch Leute, die wenig über Hunde und deren Wesen, naturgegebener Lebensform usw. wissen. Um Hunde gewerblich ausbilden zu dürfen, reicht es aus, einen Gewerbeschein zu erwerben. Bitte schauen Sie genauer hin, wem Sie Ihren Hund anvertrauen und Ihr Geld geben! Zertifikate, erlangt über ein paar Stunden Theorie reichen nicht aus, um Praxiserfahrung zu ersetzen. Mittlerweile kann Tierpsychologie im Fernstudium "erlernt" werden.

 
Der Hund zerrt an der Leine.... Was ist eigentlich "Leinenführigkeit? Die Leinenführigkeit ist in Prüfungsordnungen klar definiert.

Der Hund hat auf einmaliges Kommando an der linken Seite, in Kniehöhe des Hundeführers zu laufen. Die Leine soll locker durchhängen. Das ist also eindeutig. Ein "an der Leine zerren" (egal ob nach vorne, seitlich oder hinten) ist hierbei nicht erwünscht und auch im normalen Umgang - außerhalb von Prüfungen - äußerst hinderlich, bis gefährlich. Bei Ihnen und Ihrem Hund klappt die Leinführigkeit nicht? Sie üben schon (nach Anleitung) seit ewigen Zeiten und der Hund reagiert nicht richtig? Dann wenden Sie sicherlich die falsche Methode an.

Huskys im Geschirr vor dem Schlitten                          Alaskan Malamute "Freizeit" am Halsband
 
Sie benutzen ein Geschirr? Kein Wunder dass Ihr Vierbeiner zieht! Haben Sie mal ein Schlittenhunderennen gesehen? Husky, Malamute & Co. sind im Geschirr, damit sie unbeschadet ziehen können! Mit einem Halsband wäre es den Hunden gar nicht möglich den Schlitten (oder Wagen) zu ziehen! Sobald die Rennhunde nicht mehr im Gespann sind, werden sie am Halsband mit Leine geführt, ziehen nicht und zeigen sich Leinenführig! Wieso also ist IHR HUND im Geschirr? Auf Prüfungen werden Hunde nicht im Geschirr geführt. Bei Leinenführigkeitsübungen am Halsband wurde auch noch kein Hund verletzt.
Hund Herkules

Hund Devon im Wildpark

Oben: "Sitzen" trotz Ablenkung     Links: "Leinenführigkeit" mit durchhängender Leine (wie auch bei Prüfungen vorgesehen - am Halsband)  und nicht im Geschirr. Es geht - ohne Leckerli und dazu auch noch freudig!                           


Was soll DAS?
Sie bleiben stehen und werden "zum Baum" - oder gehen ständig "hin-und-her", wenn der Hund an der Leine zieht? Angeblich lernt der Hund dann: Wenn ich an der Leine ziehe, geht es nicht weiter.... Sorry: Blödsinn !!! Viele Hundebesitzer praktizieren diese Methoden schon seit Wochen und Monaten - und es klappt NICHT ! Der Vierbeiner wird einfach nicht leinenführig! Um solche Ecken "denkt" ein Hund nun wirklich nicht!                                                                                                                                                                         Ihr Hund müsste dann ja auch glauben an der Leine gezerrt zu haben, wenn Sie wirklich die Richtung wechseln, oder am Bordstein stehen bleiben....                                                                                                  

Leckerlis...                                                                                                                                                         Übrigens: die Sache mit dem Leckerchen vor die Nase halten und der Hund folgt ---- Ja, er folgt dem "Leckerli" wie der Esel, dem eine Möhre vor die Nase gehalten wird damit er den Karren zieht.... Aber zieht er den Karren dann auch noch, wenn die Möhre NICHT dort hängt??? Das würde auch nur "klappen" wenn der Hund "nachhängt" - ein Hund der nach vorne drängt, also zieht und zerrt, muss ja nicht mehr mit dem "Leckerlie gelockt" werden.                                  Ich bin NICHT grundsätzlich gegen Leckerlis - aber bitte, alles in Maßen ...                                                          Der "Guru" Ihres Hundes sind in dem Fall  die Leckerlis, nicht Sie. Dadurch werden Sie nicht zum "Leithund" Haben SIE jemals gesehen, dass ein Hund dem anderen ein Leckerli anbietet oder gibt, damit er sich ins Rudel einfügt und gehorcht? Siehe auch>  Aktuelles

 Noch nie sah ich einen Hund, der mit einem Leckerlie in der Pfote, einen Welpen, Junghund oder erwachsenen Hund bat, bitte zu gehorchen und sich ins Rudel einzufügen!


Unarten "ignorieren"  ???                                                                                                                                   Ihr Hund springt an Menschen hoch - oder zeigt andere Unarten die Sie abstellen wollen? Ihnen wurde beigebracht, dass Sie das Verhalten "ignorieren" sollen? Aber Hallo ! Woher soll Ihr Hund dann lernen, dass Sie das Verhalten nicht wünschen? Ignorieren bedeutet tolerieren - Folge: Gewohnheitsrecht!                                               Zeigen Sie ihrem Hund was er tun, und was er unterlassen soll.      


Auch eine Mode-Methode: "Non verbale" Ausbildung ...                                                                             Hierbei darf mit dem Hund nicht gesprochen werden. Da frage ich mich schon wieder - was soll das - ? Hunde "reden" untereinander - und auch mit uns - durch Lautäußerungen. Sie bellen, knurren, winseln, quieken im Spiel und anderes mehr. Eine Kombination zwischen verbalen Kommandos, Handzeichen oder Pfeife macht für mich eher einen Sinn. Kennt der Hund das, sind Sie "auf der sicheren Seite". Im Übrigen dürfen Sie niemals vergessen Ihren Hund zu loben wenn er richtig reagiert hat!


Informationen zum  "Anti-Jagd-Training"  finden Sie hier

                                                                                                                
 

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Worauf ist zu achten?
 

Immer wieder werde ich gefragt, nach welcher Methode ich denn arbeite. DAS kann ich niemals im voraus erklären!  Für mich gibt es keine "Mode-Methode"!                                                                

 

 

Ein Ausbilder darf keine "Scheuklappen" tragen und nur eine bestimmte Methode als die einzig wahre ansehen! Jeder Hund muss seinem Wesen, Alter und den Rassemerkmalen entsprechend ausgebildet werden. Denn jeder Hund ist anders! Das verlangt Einfühlungsvermögen und Vielseitigkeit!

 
Der Hund für den Jagdeinsatz (oder Rettungshund/Hundestaffel), Blindenführhund, Behindertenbegleithund usw. benötigt eine andere Ausbildung als der Familienbegleithund.
 
Wichtig ist aber auch die "Familienstruktur" in der der Hund lebt ! Alles muss miteinander harmonieren und entsprechend sollte die Ausbildung gestaltet werden. Enorm wichtig ist es hierbei, die Wesensveranlagung des Hundes zu erkennen und die Körpersprache richtig zu deuten. Nur dann kann man positiv einwirken und dem Hund "etwas beibringen",, oder Unarten abgewöhnen. Ein etwas ängstlicher Hund benötigt zum Beispiel eine andere Ansprache als ein aggressiver....Sie merken schon, mit der 08/15 Methode kommt man dabei nicht weiter.
 
Nicht nur die Lernfähigkeit des Hundes ist wichtig, sondern auch Wille und Lernfähigkeit des Besitzers.
 
 

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Wie lernt ein Hund?
Für Erziehung und Abrichtung (Vorbereitung  auf bestímmte Aufgaben) gelten die gleichen Grundsätze: Der Hund kann weder wie der Mensch denken noch dessen Sprache verstehen. Er kann nur aufgrund seines Gedächtnisses Erfahrungen sammeln (verknüpfen) und sein Verhalten danach einrichten. Er lernt letztendlich, wie der Mensch auch, durch ständiges Wiederholen. Wie oft haben wir das 1 x 1 heruntergebetet, das ABC geschrieben, bis es klappte?!  Seinen Naturtrieben folgend, handelt der Hund - von seinem eigenen Standpunkt aus gesehen -  immer "richtig". Der Hund tut von selber alles das, was ihn freut. Hat er Lust darauf, zernagt er Schuhe, Kabel, Teppiche usw.,; hetzt Wild, Autos, Radfahrer; springt an Menschen hoch - die Palette der "Untaten" ist umfangreich. Nun ist eben dem Besitzer des Hundes manches davon unerwünscht, und wiederum andere Handlungen - die uns erwünscht wären, sind es für den Hund nicht. Die Kunst der Erziehung/Abrichtung besteht nun darin, durch zweckmäßige Einwirkung (großes Lob) dem Hund alles, was er für den Besitzer/Rudelchef tun soll, erwünscht, und alles, was er unterlassen soll, unerwünscht zu gestalten. Erwünschte Handlungen, Sitz, Fuss  gehen, Platz machen, apportieren usw.,werden positiv belohnt - und zwar dann, wenn er auf den Wunsch/das "Kommando" Herrchens/Frauchens reagiert hat - nicht im voraus damit er es macht! Diese positive Bestärkung sollte durch den Menschen, durch verbales Lob oder Streicheleinheiten kommen. Mensch und Hund bilden ein Team, ein - wenn auch kleines - Rudel. In diesem Rudelverband ordnet sich der (rangniedere Hund) dem Leithund (Mensch) unter. Im Rudelverband ist seit Urzeiten (und noch heute in der Genetik verankert) diese Unterordnung lebensnotwendig. Der Leithund (in unserem Fall der Besitzer des Hundes) ist der stärkste im Rudel. Der "Chef" kümmert sich um alles und ist als Leithund "instinktsicher". Die rangniederen Tiere brauchen nichts zu regeln, nur gehorchen. Das dient der Selbsterhaltung ´sowie der Arterhaltung. Sie gehorchen dem Leithund - und nicht einem Spielzeug oder Leckerli ! Ordnet sich der Hund einem Leckerli/Spielzeug unter (bzw. gehorcht nur für die Dinge) macht er letztendlich nur dann was, wenn und wann er es will! Sie, der Mensch, werden nie wirklich auf ihn einwirken können um ihn z.B. aus Gefahrensituationen fern halten zu können. Denn nicht sie werden als Rudelchef angesehen (sondern durch Fehlverknüpfung) das Leckerli...            Unerwünschte Handlungen müssen "verboten" werden. Wenn Sie ihren Hund nur ablenken, oder die Tat/Handlung als solches ignorieren, wie soll der Hund lernen, dass genau diese Handlungen (die ihm womöglich noch Freude machen) nicht erwünscht sind? Woher soll er wissen, dass Sie nicht wollen dass er von Tisch klaut, das Bett zerwühlt, Hasen hetzt,  Tapeten abreißt, Autos stoppt und anderes mehr, wenn Sie diese Handlungen ignorieren.... Ah - der "Chef" sagt nix - also mache ich weiter!  Zusätzlich gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Hund nicht mit quietschender, hoher Stimme! Das ist Welpensprache und Aufforderung zum Spiel! Ihr Hund nimmt Sie bei "Kommandos" dann nicht ernst. Hunde die sich gegenseitig maßregeln, geben dunkle Töne von sich. In erster Linie muss die Rangfolge zwischen Hund und Besitzer / Familie geklärt sein -  dann erst ist der Hund überhaupt für Erziehungsmaßnahmen "ansprechbar". Egal ob in der Ausbildung/Erziehung oder in der Unterlassungsabrichtung (unerwünschte Verhaltensweisen).

Gerne helfe ich Ihnen dabei, Verhaltensweisen eines Hundes, insbesondere Ihres Hundes, zu verstehen und diese in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich bin nicht gegen die Gabe von Leckerlis - aber bitte nur der Situation entsprechend und wohldosiert!
 
 
 
  Menschliche Logik ist dem vierbeinigen Hausgenossen fremd.
 

Der Hund besitzt keine moralischen Wertvorstellungen - Er ist "triebgesteuert".

Er hat keine Vorstellung von Kosten die entstehen, wenn er seine Zerstörungswut auslebt oder
einfach aus "Langeweile" mal seine Zähne ausprobiert! Materielle Werte sind  ihm fremd und auch  
piepegal ! Allerdings sollten wir nicht außer Acht lassen, dass der Hund von Trieben und
Instinkthandlungen gesteuert wird.
Er ist nun mal kein Mensch und kann dem zur Folge auch nicht so behandelt und erzogen

werden.

Das Ausnutzen der Triebe und Instinkte ist nicht nur hilfreich bei einer spezieller Ausbildung wie z.B. 
Fährte, Suche, Schleppe, Apportieren usw., sondern auch bei der lästigen „Vorarbeit“, sprich: 
Grundgehorsam, oder wie es in manchen Hundevereinen heißt  >  Unterordnung !
Warum gehorchen denn so viele Hunde nicht? Weil die Rangfolge nicht geklärt ist!  Aus der   
Sicht des Hundes eine wichtige Angelegenheit. Manche Hunde sind Chef im Haushalt und sehen  
instinktiv nicht ein, warum sie sich ihren schwachen Rudelführern unterordnen sollen.
Das hundliche Rudelverhalten unterliegt keinen Höflichkeitsfloskeln, sondern der „Hackordnung“ !
Der Stärkere siegt, der Unterlegene hat sich unterzuordnen!
Hunde diskutieren die "Chefsache" nicht bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Bier aus.

Der Hund hat ein "schlichtes Gemüt". Vom "Menschsein" hat er keinen blassen Schimmer!

Die Frage für den Hund ist nur: Wer ist stärker? Wer ist hier eigentlich der Chef - der Leithund? Hunde die im Allgemeinen alle Freiheiten der Welt haben, brauchen nach ihrer Meinung, auch in anderen,
 für den Menschen wichtigen Bereichen, nicht gehorchen.
 

              Welcher Chef ( Hund ! ) gehorcht schon seinem Untergebenen?

Warum bitten viele Menschen ihre Hunde um die Gefälligkeit des Gehorchens? Wir alle sind
Zwängen unterlegen. Im Kindergarten, Schule, Elternhaus, Beruf usw. Egal wo, irgendwie müssen 
wir alle auf unsere Mitmenschen Rücksicht nehmen und durch die Rücksichtnahme ordnen wir uns 
auf die eine oder andere Art und Weise unter.                                                                                   
Ohne Zwänge und Rücksichtnahme wäre ein Zusammenleben gar nicht möglich.
Jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen. Tanzt ein Mensch aus der Reihe regen sich viele Mitmenschen 
darüber auf; ein Miteinander ist sonst gar nicht möglich! Ein im Hunderudel lebender Hund muss
sich auch dem "Rudelchef" unterordnen  - sonst gibt es böse Beißereien!               
Das gesamte Hunderudel könnte nicht überleben, wenn die Rangfolge nicht eingehalten wird!
Da ist halt einer der das Sagen hat - Das ist für den Hund genau richtig und in seiner Erbanlage
noch immer fest verankert! Was sagt uns das für die Mensch-Hund-Beziehung?
In erster Linie muss die Rangfolge zwischen Hund und Besitzer / Familie geklärt sein -  dann erst ist der Hund überhaupt für Erziehungsmaßnahmen "ansprechbar".

Das ist ein wichtiger Punkt und dabei helfe ich Ihnen gerne!

 
Im Anschluss daran stellt sich die Frage welche Ziele erreicht werden sollen: "Normale" Erziehung
für den Familienbegleithund - oder eine Spezialausbildung für bestimmte Aufgabenbereiche.
Hunde sind nicht aus Zucker und können uns ganz gehörig austricksen. Knallhart können sie
untereinander raufen sich an- und umrempeln, aber verlangt der Mensch etwas von ihm, kann er
so tun als leider er Höllenqualen!
Bei der Hunderziehung sind: Konsequenz, Ausdauer und Geduld angesagt und nicht
Prügelstrafe. Positive Bestärkung ist wichtig,  aber bitte keine Leckerchen damit er bitte bitte bitte 
z.B. "Platz" macht. Da stellt sich dann die Frage: Wie soll das funktionieren wenn der Hund 50 Meter
entfernt ist und im Begriff auf die Strasse zu laufen?
Überholen Sie ihn dann um ihm ein Leckerchen zu geben damit er "Platz" macht und nicht
überfahren wird? Ich bin nicht gegen Leckerchen - aber alles zu seine Zeit!
Wenn Hunde "Wesensprobleme" haben, sind sie schwerer erziehbar. >  Verhaltenstherapie
 
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                               Copyright © 2006  "´Hundeschule "Hoher Westerwald". Alle Rechte vorbehalten. Stand: 13. November 2011    Ranking-Hits
 

 

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Michael Grewe: „Persönlichkeit statt Leckerli“
Leiter der Hundeschule „Hundeleben“, Inhaber von Canis - dem Zentrum für Kynologie, Autor zahlreicher kynologischer Fachartikel
Der Hundetrainer und Verhaltensforscher zeigt auf, dass nur diejenigen ihrem Hund mit seinen sozialen Ansprüchen gerecht werden können, die Hundeerziehung als ein soziales Phänomen begreifen, bei dem sich der verantwortliche Mensch in erster Linie mit seiner „Persönlichkeit“ einbringt.
  
Dr. Muna Nabhan: „Aus der Natur in die Kultur - Der Hund als Grenzgänger“
Promovierte Ethnologin, Journalistin, systemischer Coach, Züchterin Foo Hunde
Gegenstand des Vortrags ist eine ethnologische Deutung der Domestikation sowie ein kulturübergreifender Streifzug der Stellung des Hundes in menschlichen Gesellschaften von der Steinzeit bis in die heutige Zeit hinein. Was meint der Begriff Vermenschlichung? Wann ist Vermenschlichung schädlich für eine gesunde Mensch-Hund-Beziehung?