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Infos über das Impfen (Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose, Tollwut, Zwingerhusten) Allgemeine

Krankheiten, Gesunderhaltung, Parasiten, Pflege des Hundes und mehr ... 

 
    
 
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Ein Hinweis in eigener Sache: Bitte stellen Sie mir keine Fragen zu dem Gesundheitszustand Ihres Hundes. Sollten Sie "Auffälligkeiten" bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt. Er stellt eine qualifizierte Diagnose und wählt die richtige Behandlung.

AGILA - Die Krankenkasse für Hund & Katze

            

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Allgemeine Hundekrankheiten

Erbliche Myophatie beim Labrador Retriever

Maligne Hyperthermie

Erbliche Narkolepsie

Exercise Induced Collapse (EIC)

Verschiedene Augenerkrankungen bei Hunden

Wasserrute - Cold Tail Syndrom

ED - Erkrankung und Einstufung der Grade durch Auswertung der Röntgenbilder

 

Krankheiten, impfen und entwurmen.....

 
Sie haben den neuen Mitbewohner, einen jungen Hund oder Welpen abgeholt? Dann sollten Sie darauf achten: Ihr Welpe muss bis zum Abgabetermin durch den Züchter (Vorbesitzer) mehrfach entwurmt und  SHLP geimpft sein.  D.h., gegen Staupe, Hepatitis cc, Leptospirose und Parvovirose. Im Alter von ca. 4 Monaten muss er auch eine Tollwutschutzimpfung haben. Sie erhalten einen Impfpass, aus dem die Impfungen ersichtlich sind. Auch der erwachsene Hund sollte jährlich dem Tierarzt vorgestellt und geimpft werden.
Entwurmung: Es ist ratsam, den Hund alle drei Monate (4 x jährlich) zu entwurmen.  Davon 2 x auch gegen Bandwürmer, incl. den Fuchsbandwurm. Würmer sind die Wegbereiter für schwerwiegende Erkrankungen. Eine Entwurmung vor dem Impfen ist zu empfehlen. Ihr Tierarzt berät Sie. Der nächste Impftermin steht im Impfpass Ihres Hundes. Wichtig : Erst ca. 14 Tage nach der 2. Impfung hat Ihr Welpe vollen Impfschutz. Bis dahin besteht immer noch die Gefahr einer Ansteckung. Auch andere, geimpfte Hunde könnten Krankheiten übertragen. Vermeiden Sie bis dahin “Hundeansammlungen” und Spazierwege die häufig von fremden Hunden genutzt werden. Hundeplätze und Hundeschulen bitte ebenfalls meiden. Welpenspielgruppen sind ganz nett um mit anderen Welpen zu spielen. Leider ist die Ansteckungsgefahr, insbesondere von Parvovirose und Zwingerhusten, gegeben. Außerdem sollte der Welpe in der Prägephase auf  “seine” Menschenfamilie als Rudel geprägt werden, und nicht auf andere, fremde Hunde. siehe auch Welpengruppe.Welpen
Jährlich zur gleichen Zeit muss die Impfung auf (S H L P +T)  wiederholt werden.  Sie ist lebensnotwendig. Eine Impfung gegen Zwingerhusten ist ebenfalls ratsam. “Zwingerhusten” bedeutet nicht dass die Hunde in “Zwingern” leben, sondern dass die Ansteckung bei Massenansammlungen, oder mehreren Hunden im Haus geschieht (Pingpong-Effekt) Die Erreger der Infektionskrankheiten sind Bakterien und Viren. Die Ansteckung  der  Hunde kann  z.b. direkt durch gegenseitiges Belecken u. Beschnuppern, sowie indirekt durch schnüffeln am Kot von erkrankten Tieren, oder durch Menschenhände, Schuhe, Futterschüssel, Trinknäpfe usw. erfolgen. Nager, z.b. Mäuse sind Überträger von Flöhen, Würmern und diversen Krankheiten. Im Impfpass Ihres Hundes finden Sie die Abkürzungen  S H L P T :                                               
S: Staupe  ( Staupe der Atmungsorgane, Magen/Darmstaupe, Nervenstaupe, Hautstaupe) Virus. Die Staupe ist die bekannteste Viruserkrankung des Hundes. Nach den Erstsymptomen  wie Mattigkeit, Fressunlust und hohes Fieber, entwickeln sich  verschiedene, oft ineinander  übergehende Formen: die Lungenform (Husten, Atembeschwerden), die  Magen-Darm-Form (Erbrechen, Durchfall) die nervöse Form ( Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe) die Hautform (blasiger Hautausschlag) und die Hartballenkrankheit (übermässige Verhornung der Sohlenballen und des Nasenspiegels. Hunde die die Staupe überleben, haben als Dauerschäden  häufig Verhaltensstörungen oder Epilepsie. Bei Erkrankung im Alter des Zahnwechsels können Defekte  des Zahnschmelzes (Staupegebiss) auftreten.
H: Hepatitis contagiosa canis (von Hund auf Hund ansteckende Leberentzündung)  Virus    Der Krankheitsverlauf ist bei jungen Hunden oft schwerer als bei älteren Tieren. Ohne vorher Krankheitssymptome gezeigt zu haben, können Welpen plötzlich sterben. Die Krankheit ähnelt, bei langsamem Verlauf, der Staupe. Zusätzlich zeigen die Hunde häufig eine Schmerzhaftigkeit im Bauchbereich und Schleimhautblutungen. Zu den Spätschäden können Trübungen der Hornhaut des Auges, zum Teil Erblindung zählen.                                       

L: Leptospirose ( Stuttgarter Hundeseuche)  Die Erreger der Leptospirose sind Bakterien die im Wasser, aber auch an den Rändern (Ufer-Landgrenze) von Bächen, Seen, Flüssen usw., leben. Sie dringen über Haus und Schleimhäute in den Körper ein und erreichen über das Blut nahezu alle Organe. Die Symptome sind entsprechend vielfältig: Erbrechen, Durchfall, Fieber, geschwürige Veränderung der Maulschleimhaut, Schwäche, Gelbsucht durch Leberschädigung, verminderte Harnausscheidung  durch Nierenschädigung, Atembeschwerden, Lähmungserscheinungen. Leptospirose kann über den Urin von Mäusen auf den Hund übertragen werden. Hier reicht das ausgiebige Buddeln und Lecken an mit Nagerurin verunreinigten Mauselöchern.                                                                          

 P: Parvovirose (Katzenseuche, allerdings nicht von der Katze übertragbar) Virus Die Parvovirose  habe ich bei einer meiner Hündinnen ( Happy Candy) als eine sehr schlimme Krankheit erlebt. Ich bin sehr froh, dass mein Tierarzt sie "durch bekommen" hat. Sie war 6 Tage lang in der Klinik und ich durfte sie nicht besuchen. Obwohl meine Hündin geimpft war, erkrankte sie an Parvo. Sie hatte Welpen ( nur 1 ) und vermutlich war ihr Immunsystem gestört. Zuerst erbrach sie ihr Futter. Na ja, kommt schon mal vor. Später, als der Magen leer war, kam nur noch Schleim. Da sie eine normale Temperatur von 38,3 hatte, sah der Tierarzt (Vertreter "meines" TA) zuerst absolut keinen Grund zur Panik und gab ihr eine Spritze gegen Erbrechen. Die Hündin erbrach weiterhin. Trotz Spritzen und anderen Medikamenten konnte sie keinen Schluck Wasser mehr bei sich behalten. Sie wurde immer ruhiger und schwächer. Dem behandelnden Tierarzt kam die Idee, dass sie evtl. Gift aufgenommen haben könnte. Sie bekam Medikamente gegen Vergiftung, wurde geröntgt und geschallt um festzustellen, ob sie einen Gegenstand abgeschluckt haben könnte. Sie erbrach nun viertelstündlich, bekam Durchfall dazu und wurde immer apathischer. Eine Virusinfektion schloss der junge Tierarzt aus, da die Hündin kein Fieber hatte. Mein Hundemädchen war mehr tot als lebendig und der Tierarzt ratlos. Als ich endlich meine Freundin (eine Tierärztin) telefonisch erreichte, hatte meine Hündin eine riesige Lache stinkendes reines Blut unter sich gemacht .Ich erhielt den Ratschlag sofort einen Parvovirosetest machen zu lassen. Der Test fiel positiv aus, die Hündin verblieb 6 Tage lang in der Klinik und wurde nach langem Kampf gerettet. 4 Monate lang musste sie Schonkost bekommen. Wir haben noch mal Glück gehabt. Ein Welpe hätte die Krankheit in dem Stadium wohl nicht mehr überlebt. Alle Hunde meines Haushaltes wurden ebenfalls mit behandelt. Das Haus wurde desinfiziert, Teppichböden vernichtet, Decken und Handtücher gekocht. Der Virus ist äußerst resistent und kann sich über Monate halten. Die Inkubationszeit (Zeitraum von der Ansteckung bis zum "Ausbruch" der Erkrankung) variiert von 1 bis 14 Tage. Danach zeigen sich Unlust, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall die im Endstadium blutig sind. Verbunden damit ist Wasser und Salzverlust, die Hunde trocknen buchstäblich aus, wenn keine rechtzeitige Heilbehandlung erfolgt.  .                       
 T : Tollwut,  Virus. Tollwut ist eine Infektionsrankheit, die Mensch und Tier befallen kann. Die einzige Möglichkeit sein Haustier vor Tollwut zu schützen ist eine vorbeugende Impfung. Über die „Lyssa“ (Wut) berichteten bereits Aristoteles und Hippokrates. Celsus (179 n. Ch.) vermutete den Erreger im Speichel. Louis Pasteur kam dem Erreger auf die Spur. Als Impfstation und zur Erforschung von Infektionen gründete er 1888 in Paris das Pasteur-Institut. Der Erreger der Tollwut wird fast ausschließlich durch den Speichel (Biss) von erkrankten Tieren übertragen. Möglich ist auch die Übertragung durch infizierten Speichel in offenen Wunden usw. Ein tollwutverdächtiger, geimpfter Hund kommt in Quarantäne. Ein ungeimpfter, erkrankter Hund wird der Hund von Amts wegen getötet. Erkrankung: Wesensveränderungen, Beisswut, Raserei aber auch die "Stille Wut". Abnormales Verhalten, Jucken, Speichelfluss, Zittern, Atem- und Schluckbeschwerden, Ängstlichkeit. Man stellte auch  Abneigung gegen Flüssigkeiten fest. Ebenfalls erhöhte Erregbarkeit bis zu Wutausbrüchen, sowie Krampfanfälle.  Im Endstadium treten Lähmungen auf, die immer tödlich enden. Deshalb wird die Tollwut auch als sehr gefährliche Seuche eingestuft, die auch veterinärbehördlich bekämpft wird. Die Impfung schützt ihr Tier und dem zur Folge auch den Menschen. Die Impfung hat keine schädlichen Nebenwirkungen - muss aber, (wie ALLE Impfungen) regelmäßig erfolgen damit der Impfschutz durchweg besteht.
 Zwingerhusten (infektiöse Tracheobronchitis) Gegen Zwingerhusten können Sie Ihren 4-beinigen Liebling auch impfen lassen! Umweltbedingungen und Stress begünstigen diese sogenannte Faktorenkrankheit. Die Erreger sind verschiedene Bakterien und Viren. Die auf den       Schleimhäuten der Atemwege angesiedelten Viren beeinträchtigen die Abwehr und erleichtern das Anheften der Bakterien, die das Krankheitsbild  von: Husten, Mandelentzündung, eitriger Nasen und Augenausfluss, Fieber oder gar Lungenentzündung,  komplizieren. Verschiedene Krankheiten wie z.b.: Leptospirose, Tollwut oder “Mandelentzündung” können auch vom Hund auf den Menschen (und z.t. umgekehrt) übertragen werden. Das nennt man dann eine Zoonose.   
Kein rohes Fleisch füttern!  - Aujeszky-Virus
Rohes Fleisch, insbesondere rohes Schweinefleisch, kann einen Virus enthalten der beim Hund zum Tode führt. Bislang gibt es keine Medikamente die den Hund  retten könnten. Auch Gülle (Jauche) kann den Virus enthalten. Bitte bedenken Sie dass auch roher Schinken, die Fettränder davon, und auch Mettwürste usw. rohes Schweinefleisch sind ! Gegen den Aujeszky-Virus gibt es noch keine vorbeugende Maßnahme. Heilungschancen gering. Die Aujeszkysche Krankheit ( Pseudowut) äußert sich in hohem Fieber (aber nicht immer), Appetitlosigkeit, Benommenheit, Krämpfe, Zittern, Lähmungen, insbesondere der Hinterhand und Schaum im Speichel.

                                                                      

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Parasiten

 
Flöhe: Halten Sie Ihren Hund frei von Flöhen. Flöhe übertragen Bandwürmer ! Wenn Sie auf Ihrem Hund einen Floh sehen, hat er Hunderte. Sie  “bewohnen” Ihren Hund nur wenige Stunden am Tag. Den Rest der Zeit leben sie in Sofaritzen, unter Fußleisten, in Teppichböden usw. und vermehren sich dort. Halten Sie ebenfalls Ihre Wohnung flohfrei und nicht nur den Schlafplatz Ihres Hundes. Der Kot von Flöhen ist rotbraun. In Wasser aufgelöst erkennen Sie dass er aus Blutnahrung besteht. Floheier sind braun.
Läuse: Die Hundelaus beißt sich in die Haut des Hundes. Sie ernährt sich von Blut. Eier weißlich, in dichten Ansammlungen abgelegt.                                                                   
 Milben: Die Sakoptes-Milbe (Sakoptes-Räude) ist mikroskopisch klein, etwa 0,2 bis 0,5 mm lang.  Die Milbe graben Gänge bis in die tieferen Hautschichten.
Demodex-Milbe ( Demodex-Räude) Der Befall mit Demodex-Milben ist eher die Folge einer Hauterkrankung. Beide Milbenarten erzeugen starken Juckreiz.
Achtung! Bald ist wieder Zeckenzeit!  Infos über Zecken, Übertragung von Krankheiten usw. finden Sie unter diesen Links Ü
Scalibor Leveste BKK Gesundheit Hausgemacht TV
 

 
Zecken: Töten Sie jede Zecke die Sie finden. “ersäufen“ geht nicht - sie überleben!  Zecken, oder der “Gemeine Holzbock” sind u.a. Überträger einer bakteriellen Infektion, der Borreliose. Erreger der Zeckenborreliose sind winzige Bakterien, die beim Biss der Zecke auf das Tier (oder Mensch) übertragen werden. Die Krankheit bricht erst Tage oder gar Wochen nach dem Zeckenbiss aus. Appetitlosigkeit, Mattigkeit und später schmerzhafte Gelenkentzündungen sowie Schädigung des Nervensystems und wichtiger Organe ist meist die Folge. Neuerdings besteht die Möglichkeit einer Schutzimpfung.  Ob eine Übertragung von FSME (Hirnhautentzündung) auf den Hund möglich ist, ist zurzeit noch nicht geklärt. Fragen Sie Ihren Tierarzt.
Hundemalaria' in Deutschland auf dem Vormarsch  Quelle: Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Babesiose: Unbehandelt stirbt der Hund innerhalb weniger Tage. (Marburg, 28.05.05) Die Babesiose, eine gefährliche malariaähnliche Hundekrankheit, breitet sich über ganz Deutschland aus. Diese Krankheit, die hierzulande von Auwaldzecken (Dermacentor rhiphicephalus)übertragen wird, war bereits in den Isarauen bei München, in der Regensburger Gegend, am Oberrhein, im Saarland und Rheinland Pfalz festgestellt worden. Nun sind auch die Auwaldzecken in den Elbauen und Berlin-Brandenburg mit den Erregern der Babesiose infiziert. Die ersten Hunde erkrankten bereits an Babesiose. Damit kann man nicht mehr ausschließen, dass sich diese Zeckenart mit ihren gefährlichen Erregern über ganz Deutschland ausbreitet. Verglichen mit den von unserer heimischen Zecke, dem Holzbock, übertragenen Erregern, wie den FSME-Viren und Borrelien, sind die durch Auwaldzecken übertragenen Babesien für den Hund viel gefährlicher. Bei der „Hundemalaria“, der Babesiose, werden ähnlich wie bei der menschlichen Malaria, die roten Blutkörperchen durch Parasiten zerstört. Die Krankheit beginnt etwa eine Woche nach Zeckenstich mit hohem Fieber und wird nicht immer rechtzeitig als Babesiose erkannt und behandelt. Gelbsucht und Blutarmut sind die Folge. In diesen Fällen, so sagt Professor Dr. Eberhard Schein, Parasitologe an der Freien Universität Berlin, sterben die Hunde in der Regel nach etwa zehn Tagen. Hinzu kommt, dass es in Deutschland keine Medikamente gegen die Babesiose gibt. Die Tierärzte müssen sich die Arznei über eine internationale Apotheke besorgen. Bis das Medikament dann zur Verfügung steht, kann es, so Professor Schein, für den Hund oft zu spät sein. Prophylaxe gegen Zecken - beim Hund ein Muss. Mit der Meldung über die Ausbreitung der Babesiose möchte die Freie Universität Berlin die Hundebesitzer nicht verunsichern und ängstigen, sondern vielmehr, wie Professor Schein betont, sensibilisieren und darauf aufmerksam machen, dass eine frühzeitige Prophylaxe gegen Zecken einen guten Schutz bieten kann. Besonders zu empfehlen sind Wirkstoffe mit einer Zweifachwirkung, das heißt zum einen sollen sie die Zecken und auch Mücken durch die so genannte Repellentwirkung abschrecken, zum anderen sie aber auch durch ihre insektizide und akarizide Wirkung abtöten. Die Repellentwirkung ist dabei besonders wichtig. Sie wirkt wie ein unsichtbares Moskitonetz und schützt so den ganzen Hund, in der Regel weit über 90 Prozent vor Zecken, Mücken und Flöhen. Sollte sich dennoch einmal eine Zecke auf den Hund verirren, so wird sie durch die Repellentwirkung so abgeschreckt, dass sie so schnell wie möglich vom Hund flüchtet. Gleiches gilt für Mücken oder Flöhe. Am häufigsten werden diese Stoffe als Spot-on-Produkte an einem oder mehreren Punkten auf die Haut des Hundes geträufelt. Sie verteilen sich dabei selbsttätig, dringen in die obere Hornhaut des Hundes ein und schützen ihn so über mehrere Wochen. Da sie fett-, aber nicht wasserlöslich sind, vermindert auch gelegentliches Schwimmen, Baden oder Regen ihre Intensität nicht. Erst nach Wochen verlieren sie durch Schuppung der Haut ihre Wirkung und müssen erneut aufgetragen werden. Alternativ können auch entsprechende Halsbänder mit Repellentwirkung genutzt werden. < Quelle: Deutsches Grünes Kreuz e.V.
 
 
Lassen Sie Ihren Hund nicht aus Pfützen trinken ( Salmonellen und  Bakterien). Füttern Sie bitte keine rohen Eier (Salmonellen). Außerdem kann der Hund rohes Ei nicht verwerten. Fertigfutter ist ausgewogen und enthält genügend Biotin.

     Sonstiges

Durchfall, Erbrechen: Bei einem jungen Hund, insbesondere wenn er Fieber hat, besteht die Gefahr dass Durchfall und/oder Erbrechen Folge einer ernsthaften Erkrankung ist. Hier ist der Besuch beim Tierarzt ratsam. Die Normaltemperatur beträgt ca.  38,3 °  bis 38,5 °. Gemessen wird die Temperatur im After des Hundes. Benutzen Sie bitte ein digitales Thermometer dass Sie, mit Fett bestrichen, vorsichtig, leicht nach oben Richtung Rutenansatz, einführen. Siehe Durchfall ohne Fieber bei Parvo. Bei einer “normalen” Magen/Darm-Verstimmung lassen Sie den Hund bitte 24 Std. hungern.Diät-Maßnahme: 2/3 gekochter Reis mit 1/3 Hüttenkäse, oder mit 1/3 gek. weisses  Hühnerfleisch, oder mit 1/3 gekochtes Tartar vermischen und  ca. 1 Eßl. der Mischung reichen. 1 Std. warten. Wenn das Futter “drin” bleibt, wieder 1 Eßl. der Mischung füttern. Langsam die Portion erhöhen. Fühlt sich der Hund wieder wohl, kann er an seine normalen Mahlzeiten gewöhnt werden.Sollte der Hund Papierschnipsel oder sonstige, nicht lebensbedrohliche Gegenstände abgeschluckt haben, geben Sie ihm rohes Sauerkraut zu fressen. Das Kraut umschlingt den Fremdkörper und führt ihn auf normalem Wege wieder aus. Von Sauerkraut bekommen Hunde in der Regel keinen Durchfall.                                                                            Knochen sind weder Nahrung noch Belohnungsbrocken. Alle Arten von Knochen, nicht nur die von Hühnern, können im Schlund, sowie im Magen-Darmtrakt, ernsthafte Verletzungen verursachen. Außerdem können sie in einzelnen Fällen zu Durchfall, oder umgekehrt zu “Betonkot”, also Verstopfung, führen. Das selbe gilt für “Stöckchen”.  Beim Stöcke nagen werden Stücke des Stocks  oder Splitter mit abgeschluckt, oder verletzen den Gaumen, bzw. das Zahnfleisch. Beim Spiel mit dem Stock kann sich das Ende, oder eine Astgabel durch die Lefze, oder gar in den Rachen des Hundes, bohren. 2 Hunde die ich kannte, sind auf solchem Wege gestorben, andere waren „nur“ verletzt und mussten z.b. beim  Tierarzt genäht werden.                  Tennisbälle haben eine Beschichtung die den Zahnschmelz des Hundes beschädigen können. In Zoogeschäften gibt es Hundebälle. Achten Sie auch darauf dass der Ball so gross ist dass der Hund ihn nicht verschlucken kann.

Pflege des Hundes

Analdrüsen können verstopfen und müssen dann, am besten vom Tierarzt, ausgedrückt werden.      Fellpflege:  In regelmäßigen Abständen sollten Hunde gekämmt und gebürstet werden. Abgestorbene Haare jucken im Fell. Bei langhaarigen Hunden ist mit Verfilzung  des Fells zu rechnen. Die Verfilzungen können dicke Placken auf der Haut entstehen lassen die für den Hund sehr schmerzhaft sind. Bitte baden Sie Ihren Hund nicht täglich. Mögen die verschiedenen Shampoos für Ihre eigene Nase noch so toll riechen. Ihr Hund ist nicht unbedingt ein “Parfümliebhaber”. Klares Wasser reinigt sein Fell im Normalfall ausreichend.          
Krallenpflege: Zu lange Krallen können dem Hund beim Laufen Schmerzen bereiten. Werden die Krallen beim Laufen nicht durch die Bodenbeschaffenheit  abgeschliffen, müssen sie mit einer Krallenzange geschnitten werden. Bis auf einige Rassebedingte Ausnahmen hat ein Hund  an den Vorderpfoten jeweils 5 Krallen, an den Hinterpfoten jeweils 4 Krallen. Die Wolfskrallen, sofern vorhanden, befinden sich an den Innenseiten der Hinterläufe.  An den Vorderläufen handelt es sich um die "Daumenkralle".   
Zähne: Der erwachsenen Hund sollte im Normalfall ein Scherengebiss (wie das normale Gebiss eines Menschen, die oberen Zähne stehen abschließend vor den unteren Zähnen)  haben. Ausnahmen, z.b. Boxer und  ein paar andere Rassen,  haben einen Vorbiss, d.h., der Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer. Die untere Zahnreihe steht vor der oberen Zahnreihe. Vollzahnig ist er mit 42 Zähnen. Milchgebiss: 28 Zähne. Wie beim Menschen  können sich Zahnbeläge und Zahnstein bilden die zu Karies und Parodontose führen. Hier ist regelmäßiges Zähneputzen nötig. Beim Tierarzt und in gut sortierten Tierbedarfsgeschäften bekommen Sie spezielle Zahnpasta und Bürsten für Hunde. 
 Ohren: Das Ohrenschmalz des Hundes ist bräunlich bis schwarzbraun. Bitte entfernen Sie es nicht mit Wattestäbchen. Das Ohr ist mehr oder weniger “selbstreinigend”. Am äußeren Gehörgang kann der Schmutz mit einem Zellstofftuch leicht entfernt werden. Schütten Sie bitte keine “Reinigungsmittel” aus dem Zoogeschäft, oder Geheimmittel der Großmutter, in den Gehörgang Ihres Hundes. Schüttelt der Hund häufig den Kopf, schlackert mit den Ohren, schiebt die Ohren über den Boden usw. und/oder das Ohr ist gerötet, fühlt sich “heiß” an, so kann der Hund Ohrenzwang, d.h., eine Entzündung haben. Der Tierarzt klärt dann, ob der Hund Milben, Pilz, einen Fremdkörper im Ohr, oder sonstiges hat.                                             
  Augen: Bitte bringen Sie zum Reinigen der Augen keine Flüssigkeiten wie: Kamillentee, Borwasser oder Sonstiges in das Auge Ihres Hundes ein. Es sei denn, Ihr Tierarzt hat ein Mittel verschrieben. Sekrete die sich außerhalb des Auges befinden, können mit einem Zellstofftuch und etwas lauwarmem Wasser gut aus dem Fell entfernt werden.                                                            
 Eitriger Ausfluss aus Augen, Nase oder Geschlechtsteilen sollten vom Tierarzt kontrolliert werden.                                                           
Juckreiz/Haarausfall kann sehr viele Ursachen haben.  Hier einige Beispiele: Zu starkes Kämmen, Parasitenbefall, Allergien, Futtermittelallergie, Diabetes, Leber-und Nierenerkrankungen, Fehlfütterung ( gewürzte und geräucherte Lebensmittel), Insektenstiche, Nesselfieber usw.     
 
Fortsetzung folgt ...  

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