Infos zum Thema Welpengruppen - Impfschutz beachten, Achtung Verletzungsgefahr

 
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 Welpengruppe - Welpenerziehung, Junghundetraining

 
 
Liebe Welpenbesitzer/innen, liebe Besitzer/innen von jungen Hunden!            Sie "lieben" Welpen- Spiel- Gruppen? ICH nicht ! Natürlich müssen junge Hunde erzogen und geprägt werden, denn was "Hänschen" nicht lernt, lernt  Hans nimmer mehr ...Aber alles zu seiner Zeit und nicht schon in der 8. Lebenswoche.                                                                                           Am allgemeinen Gruppenunterricht können junge Hunde ab dem 5. Lebensmonat teilnehmen. Sonderlehrgänge ab dem 4. Lebensmonat siehe > Termine
 
29. April 2012  Gruppenkurs für Welpen und Junghunde. Seminar: Wie fördere ich den Gehorsam, was darf mein Hund und was nicht. Erste Schritte zur Leinenführigkeit, Sitz und Komm. So. 2 Stunden (mit Pausen zwischendrin)  2 Stunden: 40 €. Die Buchung ist nur als "Gesamtpaket" möglich.

6. Mai 2012 Gruppenkurs für Welpen und Junghunde. Teil 2. Aufbau-Seminar: Wie fördere ich den Gehorsam, was darf mein Hund und was nicht. Leinenführigkeit, Sitz, Platz und Komm. So. 2 Stunden (mit Pausen zwischendrin)  2 Stunden: 40 €. Die Buchung ist nur als "Gesamtpaket" möglich.

28. Oktober 2012  1 Tag. Gruppenkurs für Welpen und Junghunde. Seminar: Wie fördere ich den Gehorsam, was darf mein Hund und was nicht. Erste Schritte zur Leinenführigkeit, Sitz und Komm. So. 2 Stunden (mit Pausen zwischendrin)  2 Stunden: 40 €. Die Buchung ist nur als "Gesamtpaket" möglich.

   Einzelstunden sind ab der 10. Woche möglich.

 
Genau wie Sie als Kind in den Kindergarten und in die Schule gehen mussten, sollten auch junge Hunde frühzeitig erzogen werden. Ich helfe Ihnen dabei, Ihren kleinen Wonneproppen sanft in die richtige Bahn zu lenken, aber auch Grenzen aufzuzeigen. Ich bin 7 Tage die Woche für Sie da. Einzelunterricht, Hausbesuch (Ausbildung oder Beratung vor Ort im Heimbereich des Hundes).                                                                  Ich arbeite nach dem Rudelkonzept unter Einbezug der natürlichen (genetisch bedingten) Verhaltensweisen des Hundes.                                                                                           Ein Hund wird durch Triebe und Instinkthandlungen gelenkt. Er wird NIE "menschliche" Gedanken, oder menschliches Verhalten übernehmen.                                                 Sein Wesen ist von Geburt bis zum Tode Veränderungen unterlegen. Es setzt sich aus seinen Genen, dem "Erlernten" (beim Hund sind es Verknüpfungen) und der körperlichen Konstitution zusammen. Kein Hund ist wie der andere. Es gibt "kecke", dominante, aber auch scheue bis ängstliche Welpen. Genau darauf muss peinlichst genau geachtet werden damit es dem Kleinen - trotz Erziehungsmaßnahmen - gut geht. ABER - vermeiden sie es, dem jungen Hund etwas bei zu bringen, was späterhin wieder mühsam abgewöhnt werden muss. Geben sie dem Welpen durch IHRE Persönlichkeit Sicherheit. Das wiederum gibt das nötige Vertrauen das Ihr Kleiner braucht, um SIE als Leithund anzuerkennen. Der vertrauenswürdige "Leithund" sollen SIE sein - nicht ein Leckerli. Haben SIE jemals gesehen, dass ein Hund dem anderen ein Leckerli gibt, damit der gehorcht???  Siehe hierzu auch > Aktuelles
 
Seit 1985 züchte ich Labrador Retriever im DRC/VDH. Bei der Aufzucht meiner Welpen konnte ich das Verhalten der Kleinen, sowie das der jeweiligen Mutterhündin ( und der Großmütter oder Tanten ) studieren. Auch nach dem Abgabetermin halte ich Kontakt zu den Nachkommen und behielt Hündinnen aus meinen Würfen. Ich habe etliche Hunde "großgezogen" und kann zu Recht behaupten, mein Wissen aus eigenen Studien erlangt zu haben - und nicht nur aus Büchern oder Seminaren. Als Wurfabnahmeberechtigte in meinem Zuchtverein betreue ich auch andere Züchter. Zudem bekleide ich verschiedene Richterämter.
 
 
 
 

                                     

Immer wieder werde ich gefragt warum ich keine "Welpengruppen" in großer Zahl und großen Gruppen anbiete. Ich könnte, wie viele andere Hundeschulen auch, diesem "Massenandrang" folge leisten und gutes Geld verdienen! Ich mache es nicht, weil: Die Verletzungsgefahr oder die Gefahr einer Ansteckung mit Krankheiten einfach zu groß ist. Ich als Leiterin der Gruppe hätte dann auch die Konsequenzen zu tragen. Gerne erkläre ich Ihnen, warum ich mich nicht dem allgemeinen Trend anschließe und Welpen verschiedener Größe und Altersstufen in einer Gruppe wild durcheinander purzeln lasse.
Auch empfehle ich meinen Welpenkäufern keine Welpengruppen - oder nur nach intensiver Überprüfung der "Gruppenleiter"
1.  Im Welpenalter wird der Grundstein für das spätere Leben gelegt. Nicht jede/r Leiterin/Leiter von "Welpengruppe" hat fundiertes Wissen über die entsprechende Hunderasse und ihre rassespezifischen Eigenheiten, oder erkennt das Wesen der Hunde die sich in der Obhut befinden! Auch fehlen oftmals die Kenntnisse der Entwicklungsphasen. Wesensprüfer/Wesensrichter (Hundepsychologen) in Vereinen lernen in Theorie und Praxis das Wesen von Hunden einzuschätzen. Diese Art der Ausbildung dauert über Jahre! Sie können aufgrund ihres Wissens gezielte und dem Wesen des Hundes angepasst, Tipps für die Erziehung des kleinen Rackers geben. Eine Fehlprägung kann unangenehme Folgen haben. Fragen Sie bitte zuvor nach der Ausbildung des Gruppenleiters! Welche Kenntnisse er hat. Ist er ein erfahrener Züchter ( mindestens 10 Würfe), Richter, Zuchtwart oder dergleichen? 

2.  In so genannten "Welpenspiel-, oder Prägungsgruppen" nehmen Hundebabys unterschiedlicher Rassen im Alter zwischen 8 bis 16 Wochen, häufig sogar bis zum 6. Lebensmonat, teil. In diesen "Welpenstunden" können die kleinen Zwockel natürlich nicht die ganze Zeit angeleint sein. Dieses ist weder das Bestreben des Hundebesitzers, noch des "Trainers". Der Kontakt zwischen Hunden soll ja gefördert werden, aber meist artet das in Toben, Rennen, Springen und Anrempeln aus!

Stellen Sie sich einmal den Größenunterschied zwischen einem Dackelbaby im Alter von 8 Wochen, und einem Labrador, Berner Sennenhund oder gar einer Deutschen Dogge im Alter von 16 Wochen vor. Wenn da der Große den Kleinen anrempelt - das ist, als würden Sie vom Bus gestreift!
Aber auch der Größenunterschied bei Hunden gleicher Rasse (unterschiedlichen Alters) ist schon
riesig. Viele  Hundebesitzer, auch eigene Welpenkäufer, Züchter und insbesondere Tierärzte berichteten mir von leichten, bis hin zu sehr schweren Verletzungen die  im Spiel entstanden sind.
 
 3.  Gelegentlich kommt es vor, dass das Wesen eines Welpen von Geburt (Genetik) etwas "wackelig" ist und in Gruppen die Angst vor anderen Hunden "erlernt" wird, oder gar ein eigentlich "sicherer Welpe" durch schlechte Erfahrungen negativ verändert wird. Beispiel: Wenn eine ganze Horde  junger Hunde (manchmal reicht einer aus) auf ein Hundbaby zu rennt (sieht bedrohlich aus!) und es womöglich  anrempelt und überrollt -  oder Baby "Prügelknabe" für die anderen ist, kann es zeitlebens Ängstlichkeit gegenüber anderen Hunden zeigen oder auch  Aggressionen entwickeln.
 

Im Welpenalter wird der Grundstein für das spätere Leben gelegt.

 
4.   Wichtig:  "Geprägt" werden soll Ihr neues Familienmitglied auf das "Rudel"                      (die Menschenfamilie) in dem es von nun an lebt.
 Ihr Hausgenosse muss in Ruhe Sie, Ihre Angewohnheiten und sein neues zu Hause erforschen.
Damit ist er erst einmal ausreichend beschäftigt. Außerdem sollte er stubenrein werden. Sie und Ihr Hund müssen sich erst einmal kennen lernen. "Wauwi" muss zudem vieles im Heimbereich lernen: Schuhe sind verboten, Domestos und Waschpulverpakete bleiben zu, Tischbeine sind nicht zum Fressen da... und vieles andere mehr. Das dauert seine Zeit!
Wenn Sie ihn zusätzlich sofort in eine Welpengruppe schleppen, könnte er überfordert sein. Hunde kennt er bereits. Seine Mutter und die Wurfgeschwister sind auch Hunde, damit ist er bislang aufgewachsen und hat Erfahrungen gesammelt! Er wurde, wenn er zu forsch war, von seiner Mutter gemaßregelt ! Leider werden dem kleinen Kerl in manchen Welpengruppen keine Grenzen aufgezeigt, sondern den Besitzern beigebracht, ihn mit Leckerlies zu bestechen. Noch nie sah ich einen Hund, der mit einem Leckerlie in der Pfote, einen Welpen, Junghund oder erwachsenen Hund bat, bitte zu gehorchen, oder sich ins Rudel einzufügen!
Ich habe so manchen Hund gesehen, der sich späterhin zu einem Rüpel entwickelte, seinen Besitzer nicht für voll nahm und absolut nicht bereit war sich unterzuordnen!  Mangelnde Unterordnungsbereitschaft ist nicht in allen Fällen "schlechtes Erbgut", sondern Fehlerziehung! Er kennt bereits das Spielen mit seinen Geschwistern ebenso wie die "kleinen" Machtkämpfe, raufen, rennen, springen, Kontaktliegen und schmusen.
Im Umgang mit anderen Hunden ist er also fit! Nun muss er Neues kennen lernen: Sie, Ihre Familie sowie Ihre "Hausordnung".
Was ist erlaubt, was nicht? Sie werden damit beschäftigt sein, ihm klar zu machen, dass Häufchen
und Pfützen im Haus pfui -  und Kabel, Pflanzen usw. keine Nahrung sind.
 
Vilma als Junghund

 

5.  Im Alter von ca. 12 Wochen erhält der junge Hund die 2. Impfung. Der vollständige Impfschutz
 baut sich dann nach ca. 14 Tagen auf. D.h., der Hund hat erst mit ca. 14 Wochen einen "richtigen" Schutz vor schlimmen Krankheiten (SHLP/T- siehe Impfpass) die zum Tode führen können. Siehe Hundepflege 
Außerdem gibt es auch eine "Impfvorschrift" für die Tollwutschutzimpfung (T):  

 Tollwutschutzimpfung nicht jünger als 4 Wochen, nicht älter als 1 Jahr.  siehe auch >Rechtskunde

In Gruppen kommen Hunde aus unterschiedlichen Gegenden zusammen. Die Ansteckungsgefahr
für die verschiedensten Erkrankungen ist enorm. Fragen Sie einmal den Tierarzt Ihres Vertrauens!

 

6.  Oft erklären Verfechter des frühen Unterrichts ( ab 8. Woche) dass Gruppenarbeit für Rüden 

besonders wichtig sei, damit sie später keine "Rüdenraufer" werden. Die Aussage stimmt in der Form nicht! Rüden, die einen hohen Geltungstrieb haben (hängt auch mit dem Sexualtrieb zusammen), können späterhin trotzdem zu Raufern werden.  
              
Der Sexualtrieb beginnt mit der Geschlechtsreife im  Alter von ca. 9 Monaten (+ -).
Der Welpe kann im Alter von 8 Wochen nicht lernen seine Triebe zu "unterdrücken". Er ist ja noch gar nicht geschlechtsreif. Es liegt später an Ihnen, wie Sie mit Ihrem Hund in der Pubertät  umgehen. Arbeiten Sie mit Ihrem Hund so früh als möglich -   nicht erst wenn er in die Pubertät kommt und Ihnen den "Stinkefinger" zeigt  -   aber lassen Sie ihm Zeit sich an Sie zu gewöhnen und sich "gezielt kontrolliert " zu entfalten.
!!!   Sollten Sie "wissbegierig" sein, Fragen haben und die Grundbegriffe der Hundeerziehung früh
Labradorwelpe mit Leine um
  und rechtzeitig erlernen wollen, empfehle ich den gezielten Einzelunterricht - stressfrei und ohne eine Gefahr der Verletzung oder Ansteckung - ab der 10. Lebenswoche. Dabei erfahren Sie wie man den Welpen an die Leine gewöhnt, wie er lernt auf Ruf zu kommen und vieles andere mehr. Sie erlernen selber - angepasst an Alter, Rasse und Wesensveranlagung -  den richtigen Umgang mit Ihrem jungen Hund. Ohne Ablenkung durch andere Hunde lernt Ihr Hund leichter. Sie sehen schon in einer einzigen Unterrichtsstunde die Erfolge und erfahren vorab wie es weiter geht und  worauf Sie achten müssen. Gerne beantworte ich Fragen zu diesem Thema per Telefon:  02664/5201  Natürlich können Sie auch in der Gruppe arbeiten - allerdings erst wenn Ihr Hund  16  Wochen alt ist. Der gehorsame Hund kann viel mehr Freiheiten bekommen!

< Vilma ( hier 10 Wochen jung), hat - ohne Welpengruppe- wie alle meine Hunde, später einen super Wesenstest gemacht!

 

 

Jack Russel 6 Wochen alt

Merke: der jagende Hund, ist noch lange kein Jagdhund. Auch wenn er einer "Jagdhunderasse" angehört. Hetzt der Familienhund Wild, nimmt Spuren auf und verfolgt diese, spricht man  vom wildern... das MUSS unterbunden werden! Ich biete auch ein    Anti-Jagd-Training
 

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